Tageslektion 268

Ein radikaler Akt des Vertrauens

Wir können diese Lektion nur verstehen, wenn wir sie mit dem Herzen lesen. Sie lädt uns ein, den Kampf gegen das, was ist, loszulassen. Immer wenn wir denken: Das sollte anders sein, verurteilen wir in Wahrheit Gott und halten an der Idee fest, dass wir es besser wissen. Doch die Welt, die wir sehen, ist eine Projektion unseres Geistes – nicht die Schöpfung Gottes. Wenn wir sagen, dass wir alles so sein lassen, wie es ist, meinen wir nicht, dass wir Gewalt, Krankheit oder Ungerechtigkeit gutheißen. Wir bringen zum Ausdruck, dass wir nur das Wirkliche anerkennen. Schuld und Angst gehören zur Traumebene. Sie wirken real, sind aber nicht die Wahrheit.

Wir dürfen weiter fürsorglich handeln, eine Wunde versorgen, einen Menschen trösten, Lösungen finden. Doch wir hängen nicht am Ergebnis. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Plan vollkommen ist, auch wenn wir ihn nicht überblicken. „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. In diesem Sinn ist „alles sein lassen“ ein radikaler Akt des Vertrauens. Wir hören auf, die Welt zu verbessern, und lassen die Liebe des Heiligen Geistes wirken. So kehrt Frieden ein, weil wir erkennen, dass das, was wir in Gott sind, nie in Gefahr ist.

Eine Antwort

  1. Der ….Weg ….ist das ….Ziel.

    Das leere dazwischen bzw. darunter liegende, nicht sichtbare ist das Ziel….was wir schon immer sind und bleiben.

    Daher …Ich lasse alle Dinge so sein, wie sie wirklich sind.🙏🏼💞DANKE DANKE DANKE

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