Tageslektion 267

Eine Realität, die zu akzeptieren ist

Stell dir vor, unser Geist ist wie eine unbeschriebene Tafel, die wir mit den Kritzeleien des Egos vollgeschrieben haben. Tabula rasa bedeutet, dass diese Tafel jederzeit wieder in die Ausgangslage zurückgeführt werden kann. Genau das bietet uns der Kurs an: die alte Schrift zu löschen und Gottes Wahrheit neu einzutragen. Wenn die Lehre besagt, dass mein Geist nun geheilt ist, handelt es sich hierbei nicht um einen fernen Wunsch, sondern um eine Realität, die wir jetzt akzeptieren können. Wir müssen nicht beweisen, wie weit der Prozess schon geht oder ob wir es verdienen. Wir dürfen einfach für einen Moment zustimmen, dass Gottes Sicht jetzt gilt.

Dabei ist es normal, dass sich das Ego meldet und einwendet: Das stimmt nicht, du bist weiterhin nicht so weit. Wir lassen diese Stimme vorbeiziehen und hören nicht auf sie. Stattdessen wiederholen wir sanft: Ich wähle Gottes Sicht. Jetzt ist mein Geist geheilt. Je öfter wir dies tun, desto klarer wird die innere Tafel. Schicht für Schicht verschwinden die alten Urteile, und der Heilige Geist kann die Wahrheit über uns schreiben: dass wir von Anfang an ganz, unschuldig und Gesandte Gottes sind. Jede stille Minute, in der wir uns dieser Wahrheit öffnen, lässt diesen ursprünglichen Glanz stärker durchscheinen.

8 Antworten

  1. Liebe Barbara, ich bin gerade sehr berührt von Deiner Antwort an Ursula!
    Wie schön ist es doch gemeinsam mit Euch allen auf dem Weg zu sein…..
    Der Friede Gottes sei mit uns….

  2. Lieber Gottfried
    Ich weiss dass unsere Seele unsterblich ist und trotzdem ist etwas da das mir Angst macht, irgendwann zu sterben.
    Ich habe den Befund Leberkrebs und die Aussicht ist nicht gut.
    Ich habe irgendwie Angst und doch nicht. Der Körper ist begrenzt die Seele nicht. Ich weiss auch es geht zu akzeptieren, was ist, ist.
    Ich habe das Gefühl ich habe noch eine Aufgabe auf dieser Welt und ich möchte diese Aufgabe noch erfüllen.
    Ich habe innerlich lauter Fragen und das wichtigste ist in die Stille zu gehen und es dem heiligen Geist zu übergeben.
    Meine Heiligkeit grüsst deine Heiligkeit

    1. Liebe Ursula,
      ich kann deine Angst verstehen. Und genau hier setzt deine/die Lektion an: zu Vertrauen.
      Genau diese Diagnose lässt dich wachsen und führt dich zum Erwachen.
      Glaube daran: Du, dein Geist ist jetzt geheilt. Du ruhst im Herzen Gottes. Du bist umgeben und durchdrungen von der Liebe Gottes. Dein Herz schlägt in dem Frieden Gottes. Bitte Gott, den Hl. Geist um seine Sicht.
      Wie wärs, wenn du (wie ich auch) ,die von Gottfried angebotene Atemübung am Ende des heutigen Satsanga wiederholst?
      Atem ist Leben und zentriert dich.
      Bleibe ruhig und sag, wie Gottfried es getan hat, und sage hat zum EGO: „Halt die Schnauze“. Und wenn du magst, rufe die Engel dazu. Du bist nie allein. Du bist geführt und getragen.
      Wir alle gehen den Weg gemeinsam.
      Du erhältst genau die Antworten, die du benötigst. Vertraue.
      Sei gesegnet, liebe Ursula.
      Herzensgrüße
      Barbara

      1. Liebe Barbara
        Danke für diese Wundervollen Worte. Ich habe vertrauen und wir gehen den Weg gemeinsam mit Gott.
        Meine Heiligkeit grüsst deine Heiligkeit 🙏

  3. Lieber Sven
    Aus meinem ❤️ vielen Dank für deine wundergesinnten Inspirationen. Ein Gottes Geschenk diese Begabung den Gedanken in die Bilderform zu bringen und uns so auf unserem gemeinsamen Weg zu unterstützen. Ich freue mich sehr über das was SEIN darf. Sei gesegnet.

  4. Einfach Danke Danke Danke so viel Liebe uns Freude um mich herum danke
    Wir Alle sind wahrhaft gesegnete Wesen
    zurück treten bringt Frieden und Freude danke.
    Welch Gnade der Umkehr 💖🙏🌹

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