Tageslektion 182

Die Welt – ein Traum

Die Welt ist nur ein holografischer Traum, daher sind die Körper, die wir beim Träumen benutzen, auch nur geträumte Projektionen aus unserem Geist. Das Projizieren eines Körpers ist vergleichbar mit dem Aufsetzen einer Brille, deren Gläser zersplittert sind. Wir projizieren den Körper, und dann sehen wir durch seine Augen und erleben das Leben mit all seinen Sinnen. Aber wir vertiefen uns so sehr in diese Erfahrung, dass wir vergessen, dass es sich nur um ein Hologramm der virtuellen Realität handelt – ein Hologramm, das wir uns vorstellen.

Wir fangen tatsächlich an, an das zu glauben, was wir sehen, hören, schmecken, riechen und berühren. Deshalb haben uns Mystiker und Yogis im Laufe der Zeit immer wieder ermutigt, den Yoga des Rückzugs von unseren physischen Sinnen zu praktizieren – ohne zuzulassen, dass diese Sinne unsere Identität oder unsere Realität bestimmen.

Im „Kurs in Wundern“ wird uns empfohlen, einen Augenblick still zu sein, und unsere Überzeugungen über andere Körper und uns selbst ruhen zu lassen.

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