Tageslektion 166

So einfach ist das

Wenn es darum geht zu wissen, wer wir sind, ist die Antwort in Wirklichkeit einfach: Wir sind der Christus. Aber da das Ego die Dinge gerne so gründlich kompliziert macht, haben wir am Ende scheinbar eine sehr komplizierte Identität. Im Traum von der Trennung könnten wir im Allgemeinen sagen, dass wir zwei Identitäten haben: unsere erwachende Seele und unser schlafendes Selbst. Eine davon ist real und ewig, die andere ist falsch und vorübergehend.

Das Seelen-Selbst wird uns offenbart, wenn wir uns bewusst dafür entscheiden, im reinen Geist zu leben. Andernfalls ist das falsche Selbst automatisch das, was wir glauben zu sein.

Wir alle kennen die Erklärung des Skeptikers, der sagt: Ich werde es glauben, wenn ich es sehe! Aber in Wahrheit sehen wir immer unbewusst. Wir sehen und erleben immer ein Spiegelbild dessen, wer und was wir glauben, dass wir sind. Wir sehen immer die Begrenzung der Zeit – „Vergangenheit und Zukunft“, obwohl das, was wir mit unseren physischen Augen sehen, nur in diesem Augenblick für uns existent ist und niemals wahr ist. 

Wenn wir uns also als begrenzte Wesen betrachten, werden wir ein materielles Universum erschaffen, in dem wir unsere Begrenzungen erfahren und leben können. Wenn wir uns umgekehrt als unbegrenzte Wesen betrachten, werden wir eine spirituelle Welt erschaffen, in der wir im Einklang mit der Schöpfung leben können. So einfach ist das.

Eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.