Tageslektion 165

Versuche nicht das Unmögliche wahr zu machen

Jeglicher Schmerz, den wir empfinden, wenn wir versuchen, unsere Illusionen und Bindungen zu heilen, ist darauf zurückzuführen, dass wir buchstäblich süchtig nach dem “Zeug” sind, das uns fälschlicherweise lebendig fühlen lässt. Deshalb erleiden wir Entzugserscheinungen, wenn wir von unseren Götzen Abschied zu nehmen. Unsere Wutanfälle sind nichts anderes als Entzugserscheinungen. Indem wir jedoch unseren freien Willen dazu nutzen, den „Geist Gottes“ zu empfangen, werden wir sanft dorthin geleitet, wohin wir wirklich wollen

Eines der frustrierendsten und einschränkendsten Dinge in dem Traum ist, dass wir nicht sowohl die materielle als auch die geistige Welt sehen können. Das ist unmöglich! Wenn wir in der Lage wären, die geistige Welt mit unseren materiellen Augen zu sehen, wäre sie nicht mehr geistig. Mit anderen Worten, allein die Vorstellung, dass wir mit unseren physischen Augen “sehen” bedeutet, dass wir nichts “Geistiges” sehen können – am allerwenigsten die geistige Welt. Und da die materielle Welt unsere visuelle Aufmerksamkeit so hartnäckig aufrechterhält, ist die Chance, dass wir die wirkliche geistige Welt überhaupt sehen, einfach gering. Tatsächlich macht uns das Sehen der materiellen Welt blind dafür, Gott und die spirituelle Welt zu sehen.

„Deine Aufgabe ist es NICHT, nach Liebe zu suchen, sondern einfach alle Schranken in dir selbst zu suchen und zu finden, die du gegen sie erbaut hast. Es ist nicht nötig, nach dem zu suchen, was wahr ist, aber es ist nötig, nach dem zu suchen, was falsch ist“. -Ein Kurs in Wundern

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