Tageslektion 155

Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Ursprünglich existierten wir in einem Zustand des vollkommenen Einsseins, was bedeutet, dass nichts außerhalb oder getrennt von uns existierte. Wir waren alles und hatten alles. Wir waren überall, weil alles in uns existierte. Es gab keine Individuen, und es gab auch nichts, was wir wahrnehmen konnten, denn wir gehörten zum unendlichen Zustand der Liebenden Allumfassenden der Quelle. Dann tauchte eine Idee aus dem Inneren der Einheit auf, eine Idee der Trennung. Und obwohl diese winzige Idee in weniger als einem Sekundenbruchteil auftrat ein „winziger Augenblick“, wie es in „Ein Kurs in Wundern“ heißt, explodierte sie dennoch in eine Manifestation der Dualität. Plötzlich und das scheint uns Milliarden von Jahren her zu sein, schienen Zeit, Raum und Materie aufzutauchen, und unser Wunsch, etwas anderes als das Einssein, die Ganzheit zu erfahren, wurde ausgelöst.

In diesem Zustand befinden wir uns nun und versuchen verzweifelt daraus etwas Schönes zu machen. Die Resultate sprechen für sich. Werden wir uns darüber klar, dass es keinen Ausweg gibt, solange wir unsere eigene Geschichte immer wieder Wiederholen. Wir brauchen geistige Führung und die erhalten wir, indem wir zurücktreten und das Licht vor uns zum Lehrer wird.

15 Antworten

  1. Danke Gottfried für dein Sein,
    für mich ist die Frage: Wer geht mit mir? so wunderbar, weil ich spüre dass Jesus und alles was ist und je war mit mir geht da ist, und mich erhält.
    Da ist so viel Freude, Geborgenheit, Licht und Liebe…
    Alles Liebe,
    Julia

  2. Hallo Gottfried,

    die Sache mit der Entbehrung und Abstinenz ist das Gegenteil von die Dinge in der Welt wollen.

    Je weniger Dinge wir um uns ansammeln, desto mehr Freiheit und Freiraum ist um uns. Denn je weniger da ist desto weniger muss erhalten und gepflegt werden.

    Weil die Dinge, die wir ansammeln nur für ganz kurze Zeit ein Stück Glück vermitteln, danach sind sie eigentlich nur noch Last.

    Ich denke auch hierin ist der Mittelweg der richtige. Und zuerst immer die Frage: Brauche ich das wirklich!

  3. Ob ich Fleisch esse od. nicht, ein Handy habe od. nicht und warum, wer will das beurteilen?! Das geht niemanden etwas an, schon gar nicht „jemanden“, der die Gründe zu kennen glaubt u. schubladisiert.

  4. Liebe Kerstin, vielleicht findest du eine Antwort auf deine Frage in folgendem Interview, das ich mir gestern im “ Welt im Wandel“ Kanal angehört habe:
    “ Überwinde die Spaltung – Der Mensch in der Zeitenwende: Wer bin ich wirklich ?
    Ein Interview mit Gerhard Vester
    Ich finde es wirklich sehr gut, und es hat auch mir noch offene Fragen beantwortet.

  5. Lieber Gottfried, so wunderbar das Licht vor mir und ich folge dem Licht , da bekomme ich ein ganz warmes Gefühl im Herzen und ich trete mit Freude ein Schritt zurück, welch eine Erleichterung .
    Es fließt so wunderbar aus dir heraus und ich habe heute ein Aha Moment , vielen Dank

    Licht und Liebe für uns alle

    Gaby 😇

  6. Herrlich dieser Wortwitz
    „…immer wieder wiederholen“ , wieder wieder holen.
    Wir können es anSCHEINend nicht lassen.

    Ich für mich erfahre die Befreiung, gerne trete ich zurück und all mein wieder wieder holen übergebe ich sehr gerne dem Heiligen Geist. Das was ich dann zu fühlen bekomme, ist nicht in Worten zu beschreiben.

    Danke Gottfried/ Gottfreund für deine tagtäglichen Begleitungen, diese sind sehr lehrreich und öffnen mein Geist und lassen mich sehen wo und wie ich stehe und das vieles gar kein Hirngespinnst ist, sondern bereits schon lange zur Wahrheit gehört.

  7. Lieber Gottfried, eine Frage beschäftigt mich sehr. Woher kam die Idee der Trennung, ist sie nur eine Möglichkeit wie viele andere, eine Art Spiel? Wie konnte diese Idee entstehen und warum folgen wir dieser Idee und dem Wunsch der Trennung, wenn doch Vollkommenheit und Einheit unsere Sehnen ist? Danke für die wundervollen Podcasts.

    1. Liebe Kerstin, In dem Buch :Vom Traum Erwachen, Ein Kurs in Wundern- Anfang und Ende der Traumwelt von Gloria und Kenneth Wapnick wird die Trennung wunderbar erklärt. Der Mythos Kapitel eins, der Himmel. Alles Liebe Danke

  8. Der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten.
    2. Mose 13,21 Danke für die Erinnerung daran!

  9. Diese Fragen habe ich mir früher gestellt ….jetzt muss ich doch wirklich schmunzeln…..was für Antworten ich mir gegeben habe.

    DANKE DANKE DANKE ….

    Ich trete zurück und das LICHT zeigt mir den Weg😍🥰

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