Tageslektion 140

Wir können unseren menschlichen Augen oder Sinnen einfach nicht trauen. Diese Augen wurden von unserem Ego so gestaltet, dass sie zwei an der Zahl sind, als Symbol des dualistischen Denkens. Dies ist das Gegenteil der spirituellen Vision, die von unserem “dritten Auge” in der Mitte unserer Stirn ausgeht. Es ist dieses „Eine Auge“, das geöffnet werden muss, damit unser rechter Verstand die spirituelle Welt – die Welt der Liebe und des Eins Seins – wahrnehmen kann.

Der Prozess des Sehens mit unseren Augen ähnelt dem Prozess, wie wir die Welt wahrnehmen. Das auf die Netzhaut des Auges geworfene Bild steht buchstäblich auf dem Kopf. Doch das Ego-Gehirn wandelt oder übersetzt das Bild automatisch in eine Wahrnehmung der Welt, die wir als auf dem Kopf stehend erleben.

Es gibt also etwas in unserem Ich-Hirn, das alles in seiner Macht Stehende tut, um uns glauben zu machen, dass wir richtig sehen – dass das, was wir sehen, Realität ist. Tatsächlich besteht der Zweck allen Sehens und Hörens darin, uns genau das zu bestätigen, was wir sehen und hören wollen, gemäß dem Sprichwort: “Wir sehen das, was wir glauben, so sicher, wie wir glauben, was wir sehen”.

Durch unsere zwei Augen können wir die Welt nur so wahrnehmen, wie sie für uns sein soll. Sobald wir dem „Ewigen Geist“ erlauben, uns seine Sicht zu geben, wird sich das „Eine Auge“ öffnen, wobei die Welt der Unterschiede seine Anziehungskraft verliert.

5 Antworten

  1. Der Podcast von Gottfried ist wieder Klasse…
    durch viele Sätze immer wieder
    Durch die Augen Gottes segen,
    das bringt Heilung.

    Danke !

    Grüße an alle!

    Wer liest hier eigentlich meinen Kommentar?

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