Tageslektion 95

LIEBE versus Furcht

Als „Selbst“ in der Schöpfung ist alles ewig unbegrenzt und bedingungslos – einschließlich Liebe. Deshalb ist die göttliche Liebe ewig unbegrenzt und bedingungslos. Wenn wir aufgefordert werden, zwei gegensätzliche Emotionen zu nennen, wird der Durchschnittsmensch Liebe und Hass nennen. Warum wird im Kurs in Wundern dieses Konzept von “Liebe und Hass” zu “Liebe und Angst” umformuliert?

Wenn Liebe und Hass einander entgegengesetzt sind, dann haben wir tatsächlich zwei scheinbar echte Emotionen. Wenn wir aber Liebe im Gegensatz zu Furcht haben, dann haben wir nur eine einzige echte Emotion – Angst. Angst ist der Verzicht auf Liebe, was eine Unmöglichkeit ist. Wir sind nur die Liebe!

Ein Kurs in Wundern sagt uns nicht nur, dass wir nur zwei Emotionen haben – Liebe und Angst-, sondern auch, dass das Letztere der beiden viele Gesichter hat und dass wir “auf jedes von ihnen reagieren, als wäre es das andere”. Das bedeutet, dass wir seltsamerweise eine Anziehungskraft auf die Angst und eine Abneigung gegen die Liebe haben oder dass wir eine Liebe der Angst und eine Angst der Liebe haben. Es ist kein Wunder, dass der Kurs diese seltsame Neigung als “Wahnsinn” bezeichnet.

Ein „Selbst“, das sich als „Eins“ in der Schöpfung erkennt, hat diesen Wahnsinn hinter sich gelassen und begreift sich als ewig liebend.

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