Tageslektion 261

Wir suchen dort Halt, wo wir Sicherheit vermuten

Wir klammern uns an Orte, an Dinge oder an unseren Körper. So wird das, was Schutz verspricht, Teil unserer Identität, und wir fühlen uns stark in unserer eigenen Festung. Um diese scheinbare Sicherheit zu bewahren, verteidigen wir uns, greifen an und nähren unbewusst Angst. Heute entscheiden wir uns anders.

Wir erkennen: Unsere wahre Zuflucht ist Gott. In ihm finden wir Stärke und Ruhe, in ihm liegt unsere wahre Identität. Wenn wir das wählen, lässt die Not nach, uns mit dem Körper oder dem Ego zu identifizieren. Wir geben die Verteidigung als Lebensweise auf, treten innerlich einen Schritt zurück und lassen die Gedanken ziehen, die uns festhalten wollen. In dieser stillen Offenheit erkennen wir, dass Gott unser Zuhause ist, in dem wir in Frieden sind.

11 Antworten

  1. Sss Leeebee is schee in GOTT, badet mal in der Ewigkeit der Liebe des Friedens himmlisch der Himmel is kein Ort ist eine Entscheidung das ist der Wille Gottes fuer uns ALLE Halleluja,
    🥰Ich segne und Umarme Euch aus dem Königreich der Ewigen Liebe 💖🎁

  2. DANKE du Geschenk der LIEBE ♥️ – das ging tief. Die Tränen laufen. Das hat mir gerade soooo sehr geholfen.
    Gerade war ich wieder in/auf diesem Karussell – „wie lange braucht es noch“, und ich fühlte mich als trete ich auf der Stelle, ich begreif das nie… usw. das Ego hatte übernommen – Resignation wollte sich einstellen ….

    Dabei hab ich schon des Öfteren erfahren dürfen, wie es ist, wenn die GÖTTLICHE FÜHRUNG übernimmt…
    Jedoch in solchen „Zuständen“ ist das, die ErINNERUNG daran, einfach scheinbar weg ….

    Und es ist mir gestern in der Tat beim Autofahren geschehen…
    Es fühlte sich an, als werde ich gefahren.
    Auf einer neu gebauten Straße – und ich fühlte mich wie in so einem Videospiel – welches ich aber noch nie gespielt hab …🤔
    Ich sah diese Strecke wie auf einem Monitor

    Danke von Herzen Gottfried, ich werd‘ s heut wohl noch öfter hören 🙏🏻

  3. Lieber Matthias
    Ähnlich wie Gottfried war ich als Kind sehr gläubig, in dieser Zeit verunglückte ein kleiner Bruder tödlich. Von da an haderte und stritt ich mit Gott, für mich hatte er seine Aufgabe nicht erfüllt. Mit 25 Jaren las ich ein Spirituelles Buch
    das mich völlig faszinierte, aber das Wort Gott kam viel vor. Damals benutzte ich das Wort Kraft statt Gott, mit den Jahren und den Lebenserfahrungen wurde die Kraft zu meinem tief geliebten Gott.
    Heute danke ich Jesus, Gott, meinen Eltern für die Erfahrungen die ich in meinem Leben machen durfte. Lieber Matthias, vielleicht kannst du damit etwas anfangen.

    Danke lieber Gottfried, liebe Silke für alles was ihr führ die Menschheit tut. Gott segne euch❤️❤️ und das Licht leuchte in all meinen Schwestern und Brüdern. Wir sind eingebettet in Gottes Liebe💕 Doris

  4. Ich höre den Kurs täglich. Ich glaube jedoch nicht wirklich an Gott, sondern nenne es Universum, higher Power – auf jeden Fall eben nicht Gott. Wie kann ich damit am besten umgehen?

    1. Das ist vollkommen in Ordnung.
      Der Kurs verlangt keinen bestimmten Gottesbegriff. Worte wie Gott, Quelle, Universum, Liebe, höhere Kraft weisen alle auf dasselbe hin: auf die eine Wirklichkeit jenseits von Form. Wenn dir Universum oder höhere Kraft leichter fällt, nutze diese Worte.
      Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Erfahrung:
      • dass du mehr bist als Körper und Gedanken,
      • dass hinter allem eine unendliche, liebevolle Präsenz wirkt,
      • dass du von dieser Präsenz nicht getrennt bist.

  5. Guten Morgen lieber Gottfried, heute sprichst du von Seele. Gibt es in Wahrheit eine oder mehrere Seeelen? Oder sind Seelen ein Konstrukt des Egos im Traum, das uns unserem göttlichen Sein trennt? Vielen lieben Dank und Namaste.

    1. Guten Morgen,

      im Sinn des Kurses gibt es nur ein einziges Selbst. Was wir gewöhnlich Seele nennen, ist eigentlich ein Hinweis auf diese eine Wirklichkeit. Viele einzelne Seelen gibt es nicht. Die Vorstellung von getrennten Seelen ist Teil des Traums, den das Ego benutzt, um Trennung glaubhaft erscheinen zu lassen. In Wahrheit sind wir alle Ausdruck derselben Schöpfung, ewig verbunden in Gott.

      Wenn wir also von Seele sprechen, geht es nicht um viele voneinander getrennte Wesenheiten, sondern um das heilige gemeinsame Selbst, das wir teilen. Statt den Begriff zu zergliedern, lädt der Kurs uns ein, die Erfahrung zu suchen, die stille Gewissheit, dass wir eins sind. Wann immer der Eindruck von Getrenntheit auftaucht, können wir innerlich bitten: Heiliger Geist, zeige mir die Einheit. So wird spürbar, was Worte nur andeuten können, unser wahres Sein, das immer eins bleibt.

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