In Wahrheit bedeutet es Freiheit
Die heutige Lektion stellt das Ego völlig auf den Kopf. Es will die Kontrolle behalten, doch wenn wir annehmen, dass unser wahres Selbst Herrscher des Universums ist, bricht sein ganzes System zusammen. Wir anerkennen, dass nichts zu uns kommt, ohne dass wir es gewählt haben. Das wirkt im ersten Moment hart, weil das Ego sofort Schuld hineinlegt. Doch in Wahrheit bedeutet es Freiheit, wir sind keine Opfer von Umständen.
Unser Selbst ist nicht das kleine „ich“, sondern das eine Selbst in Gott. Wenn wir ohne Schuldgefühle Verantwortung übernehmen, erfahren wir unsere wahre Macht. Wir können in jedem Augenblick wählen, ob wir leiden oder glücklich sein wollen. Alles, was wir sehen, sind die Spiegel unserer Gedanken. Wenn wir uns für die Liebe entscheiden, verändert sich unsere Welt. Frieden beginnt dann, wenn wir unsere Rolle als Herrscher unseres Geistes akzeptieren. Darin liegt unsere Freiheit.
9 Antworten
Lieber Matthias,
ist das eine Frage, eine wirkliche Frage von dir – oder eher etwas, das in dir Missfallen, Ablehnung auslöst und von dem du, nur anders formuliert, sagst „Das soll nicht sein“?
Wir erleben uns hier „in den Schatten der Nacht“, im Nebel der Illusionen. Die Frage ist, wie erlebe ich diese als Heimsuchungen, als Nach-Hause-Suchungen? – damit ich an und durch sie nach Hause komme.
Mit dem KiW gesprochen „Wie vergebe ich hier? – Wie geht Vergebung?“
Dafür ist der KiW eine Anleitung.
Aus irgendwelchen Gründen ist diese Anleitung in Form eines Buches „unglaublich umfangreich“.
Daraus kann man entnehmen, dass die meisten von uns damit lange, sehr lange zu tun haben werden. Vielleicht sogar über dieses Leben hinaus.
Wer nach „drei Jahren KiW-Studium nur noch vom Licht spricht, der ist eher KiW-untypisch – oder macht sich etwas vor.
Im ersten Fall gilt für ihn „Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, die Wissenden bedürfen des Lehrers nicht (mehr)“.
Ein Beispiel wäre hier E. Tolle, der m.W. den KiW vor seiner Erleuchtung überhaupt nicht praktiziert, nicht gekannt hat, auch nichts anderes. Es gibt also „alles mögliche“ an Erwachensumständen.
Alle anderen aber bedürfen des Lehrers, des Arztes, der Lehre sehr wohl und sehr sehr „lange“.
Es ist gut, sich als „Pilger auf der Pilgerreise“ über den Weg, die Unwegsamkeiten und Fallstricke, auszutauschen, in tiefer Ehrlichkeit zu teilen „Bruder, ich hänge hier fest, welchen Fehler machen ich?“
Oder möchte ich vor meinen Brüdern nur als der strahlende Wissende, der auf alles eine Antwort Habende dastehen?
Schäme ich vielleicht sogar, wenn ich Unsissenheit, Zweifel, gar Widerstand und Verweigerung in mir feststelle?
Es kann sehr erhellend sein, hier eine ehrliche Antwort in sich zuzulassen.
Für alle anderen, für die, die schon durch sind, gilt das alles nicht mehr.
Ein Letztes: Oft ist die Begegnung mit dem KiW mit einem intensiven Glücksgefühl verbunden. Es ist als ob das Licht das Licht in uns, das wir in Wahrheit sind, berührt und zum Strahlen bringt.
Damit wirkt es wie „Balsam für die geschundene und erschöpfte Seele“ und kann lange anhalten.
Alle Menschen erscheinen mir als Brüder, ich habe für alles Verständnis, Streitereien werden beigelegt.
Mit einem Lächeln gehe ich durch das Leben – ich bin ein Prediger des „Alles ist gut“.
Nun gut, was macht das Licht nun? Das, was es immer tut: Es leuchtet, erhellt.
Und so langsam mögen dann Schatten in das schöne, KiW-verheißene Leben huschen.
Was mache ich nun? Ich werde unruhig. Ich leugne sie: Das war ein Ausrutscher!
Ich gebe die Schuld dem Ego.
Und ich werde nervöser, hektischer. Der Frieden ist angeschlagen und ich versuche, ihn wieder zu erlangen, in dem ich angestrengt ein „besserer Schüler“ des KiW werde.
Ich stelle mir Pings und Pangs um bloß keine Wiederholung der Lektion zu versäumen: An mir darf es nicht liegen, mich darf keine Schuld treffen!
Bloß nicht zurück in den Höllenschlund!
Dabei hält das Licht, der Heilige Geist nur sein Versprechen: Ich werde Dir jeden deiner verborgenen Gedanken des irrigen Glaubens an Schuld und Trennung zeigen – auf das Du im Licht neu entscheidest, ob Du ihm weiter Glauben geben willst oder nicht.
Das ist einfach, simple. Es ist das, was ich „schon immer wollte“: Ein wahrhafter Heilungsprozess, der nichts ungeklärt lässt.
Und ich habe Angst, wahnsinnige Angst. Denn die Schuld, die ich zu haben meine, könnte doch wahr sein. Vielleicht nur bei mir – oder nur bei den anderen.
Denn kann man denn einen solchen Traum träumen ohne ihm gleich zu sein?
Der KiW führt viel dazu aus.
Ich werde sehr wahrscheinlich – Ausnahmen gibt es immer – nicht vertrauensvoll wie ein Kind mitgehen.
Ich werde tricksen, nach Abkürzungen suchen, mich devot und verständig geben oder „berechtigt oponieren“, „konstruktive Kritik“ anbringen, besser wissen und recht haben, alles in Frage stellen …
Das einfältige, einfache Mitgehen wird eventuell das Schwierigste und Letzte sein, das ich tue.
Und genau deshalb ist der KiW so umfangreich, beleuchtet er das Leben der Illusionen so differenziert – obwohl es immer um dasselbe geht.
Vermutlich werden die meisten Schüler nicht schnurstracks einen „Weg von Kraft zu Kraft, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ gehen – auch wenn das „im Prinzip“ möglich wäre; und sich das auch jeder Zeit so vollziehen kann.
Lieber Matthias, habe Geduld mit deinen Brüdern, die noch durch die Schatten der Nacht straucheln. Du hast das „in anderen Leben“ auch getan.
Und wenn du wirklich die Frage stellst, weshalb sie sich so verhalten: Du wirst die Antwort in dir finden. Das wird heilsam sein für dich, den diese Frage – oder etwas anderes, das hinter dieser Frage verborgen ist – umtreibt.
Die wirkliche Antwort wird ebenso heilsam sein für deine Brüder, die auf ihre Weise „Fragen stellen, die der Antwort bedürfen“ – wir sind alle verbunden.
Danke für deinen „Input“ (wie man so sagt), Matthias!
Ich kenne ihn nur zu gut, meist aber „von der anderen Seite“.
Damit auch ein herzliches Danke an die, die hier ihr Ringen um das Verstehen und Praktizieren von Vergebung teilen.
Und ein herzliches Danke an dich, Gottfried, für diesen Raum hier und deine pragmatischen Darstellungen des KiW und seiner Lektionen!
Lieber Mathias
Das Ego suhlt sich gerne im Leiden. Wir sind hierher gekommen um Alles was wir in unserem Drehbuch erleben zu vergeben. In der Wahrheit ist nichts geschehn. Im Intellekt können wir das meiste nicht erfassen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen der Kurs wirkt in der Tiefe meines Herzen. Durch den Kurs habe ich mich von einer Sucht befreit. Das ist doch mal eine gute Nachricht. Es will sich noch Schicht für Schicht in die Vergebung gegeben werden. Ich werde deine Worte beherzigen, es wird uns gut tun. Ich grüsse das Licht in uns Allen.
Guten Morgen liebe Gemeinde, ich habe mal eine Frage die mir immer wieder aufkommt, wenn ich die Kommentare lese. Häufig lese ich von Menschen, denen das Leben in irgendeiner Art und Weise übel mitgespielt hat. Warum fühlen sich soviele als Opfer und widrigen Umständen ausgesetzt? Es geschah doch genau nur das was sie wollten. Suchen Sie Trost und Heilung im Kurs? Warum schreiben sowenige Menschen über das viele Glück und den Reichtum und den Frieden, den sie erfahren. Ich fände das inspirierend. Einen wundervollen Tag wünscht Matthias
Guten Morgen Matthias, das ist eine gute Frage und meine Antwort ist, mach du das. Schreibe du von deinen glücklichen, freudvollen und liebevollen Erlebnissen. Von den Wundern, die dir begegnen. Warte nicht auf anderen.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Liebe Grüße
Tina
Mir geht es ähnlich, lieber Matthias.
„Es geschah genau wie sie es wollten“, das gilt nicht auf der Ebene des Ego-Willens, das kann ich aus Erfahrung sagen.
Mir sind Dinge im Leben passiert (passieren erinnert mich an das „Sieb der Wahrheit“, duch das die Essenz herauskristallisiert wird), die alles andere als „schön“ waren, erst später, in Ruhe habe ich mich hingesetzt und konnte sehen, daß genau diese Dinge mir gezeigt haben, wo ich noch blinde Flecken hatte, wo ich noch andere als schuldig sah, wo ich noch mich als Opfer der Umstände sehe. Das ist auch noch nicht ganz vorbei, doch sehe ich meine Rolle darin immer mehr mit Schmunzeln, obwohl ich noch ganz schön nervlich innerlich „ausraste“ manchmal.
Ich kann jetzt nicht sagen „hach bin ich dauerhaft glücklich“, obwohl ich absolut Grund dafür habe, doch Restbestände schwappen hoch, ob Ichlein das jetzt toll findet, od. nicht und die wollen dann wiederum gesehen werden, doch immer mehr mit aha’s und Soso’s.
Die Wunder die mir geschehen, kann und will ich auch gar nicht in Worte kleiden, sie erscheinen banal, ein anderer kann nicht sehen, was für ein Wunder das für Mich aufgrund meines „Lebens“ bisher ist, was sie für mich bedeuten.
Ebenso kleide ich nicht mehr in Begriffe, was mir grad so passiert, sei es gesundheitlich od. das scheinbar Private. Wie schnell ist dann das Ichlein wieder an Bord u. plustert es auf, gibt Symptomen Namen incl. downloads, etc.
Doch einmal habe ich von einer Dame gelesen, die 1 Jahr den Kurs machte, und nur noch lachte über alles was sie in sich nd der Welt sah. Sie hat ihn wohl wirklich intensiv und disziplinert praktiziert, es war ihr höchste Priorität, zu erkennen, wirklich erkennen, nicht nur ein bisschen besser sich fühlen wollen.
Wenn du dazu was deutliches Mutmachendes ( braucht es das?) lesen willst, wie es „anderen“ damit geht, schau mal hier:
https://gottfriedsumser.com/wundererfahrungen/
Beste Grüße
Lieber Matthias,
Es ist manchmal schmerzhaft, zu erkennen, dass ich dem was ich erlebe, zugestimmt habe.
Ich selbst folge dem Kurs in Wundern noch nicht so lange. Ich dachte, ich erfahre ganz schnell Freude und inneren Frieden…Ich war überrascht , dass der Schleudergang eingeschaltet wurde. Alle Schatten begannen sich zu zeigen…Für mich ist es wichtig zu erfahren, ob meine Brüder und Schwestern ähnliche Erlebnisse auf diesem Weg haben.
Ich bin ruhiger geworden und erfahre mehr Frieden. Dennoch ist es heute noch nicht so, dass ich das Gefühl habe zu leuchten, obwohlich ich ja schon erwacht sein soll und es wohl nur noch nicht wahrnehme.
Ich glaube daran, dass ich sofort erwachen kann. In dem Fall, berichte ich von meinen lichtvollen Erfahrungen…die in winzigen Nuancen schon manchmal sanft auftauchen.Versprochen.
Wenn ich ehrlich bin, lese ich auch gerne von schönen Erfahrungen. Jedoch Mein Ego flüstert mir dann manchmal ins Ohr: Und Du bist noch nicht so weit….Unbewusst beginne ich mich dann zu vergleichen. Verrückt, oder? Dabei sollte ich glücklich darüber sein, denn Heilung geschieht nie alleine, sondern für alle.
Danke für deinen Impuls.
Sei gesegnet 🙏Alles Liebe
P.S.:Ich finde es wichtig, dass jeder das berichtet, was ihm am Herzen liegt.
Lieber Gottfried!
Ich habe eine Frage?
Ein guter Freund von mir ist völlig unerwartet, er war wandern strahlt noch vom Berg, eine halbe Stunde später bei der Hütte Herzinfarkt tot.
Hinter lässt Frau und 3 Kinder.
Ist das Seelenplan,oder selbst gewählt, oder Impfopfer ect..?? Ist es schon so festgelegt das er mit 58ig stirbt, oder selbst gewählt wie siehst du das.
Danke wenn du mir schreibst.
Alles Liebe, Helmut!
Wenn jemand so plötzlich geht, wie dein Freund, lässt uns das fassungslos zurück. Im Kurs wird es so beschrieben: Das Drehbuch ist geschrieben. In der Illusion der Zeit ist der Ablauf bereits festgelegt, auch der Moment, an dem jemand den Körper verlässt.
Es ist also nicht der „Zufall“, nicht die Impfung, nicht ein Fehler. Sondern ein Teil des großen Traums, den der Heilige Geist für uns so führt, dass er uns am schnellsten zurück zu Gott bringt. Von außen betrachtet wirkt es oft grausam oder „zu früh“. Doch im Geist gibt es kein „zu früh“ und kein „zu spät“. Dein Freund hat das Leben nicht verloren. Er ist nach Hause geführt worden, dorthin, wo kein Körper, kein Schmerz, keine Trennung ist. Für seine Frau und die Kinder bleibt ein großer Schmerz zurück, und doch sind auch sie im selben Heilsplan aufgehoben.
Für uns, die bleiben, ist es eine Einladung zu vertrauen: Niemand geht wirklich verloren. Wir sind und bleiben eins in Gott.
Das bedeutet, dass bei Deinem großen Traum noch nicht der Zeitpunkt da ist, dass der heilige Geist Dich zu Gott gebracht hat?