Antwort im Licht

Antwort im Licht

Ich verstehe sehr gut, dass solche Informationen verunsichern können. Mir selbst sind diese Geschichten auch immer wieder über Helen, über Bill, über die CIA, über angebliche Manipulation begegnet.

Wie gehe ich damit um? Ich erinnere mich daran: Der Inhalt des Kurses zählt, nicht die Form. Ob Helen glücklich oder unglücklich war, ob Bill eine CIA-Vergangenheit hatte oder nicht, all das betrifft die Form innerhalb des Traums. Der Inhalt des Kurses aber ist durchgehend derselbe: Er führt uns in die Vergebung und zurück in den Frieden Gottes. Das Ego wird immer Stoff finden, um Zweifel zu säen. Es sagt: Schau, das ist alles Manipulation. Der Heilige Geist aber fragt: Was erfährst du, wenn du die Lektionen praktizierst? Fühlst du mehr Frieden? Öffnet sich dein Herz? Erlebst du Augenblicke von Liebe und Befreiung?

Für mich ist das der Prüfstein. Der Kurs ist ein Werkzeug, das mich in die Erfahrung führt. Und diese Erfahrung kann keine CIA und kein Mensch der Welt steuern oder fälschen. Du kannst es auch so sehen: Wenn in dir Projektionen von Manipulation auftauchen, dann ist das ein Geschenk, denn jetzt darfst du genau dort Vergebung üben. Vielleicht dockst du gerade am Kern deiner Projektionen an? Das ist sehr wahrscheinlich.

Am Ende ist es ganz einfach: Der Kurs funktioniert. Und das spürst du selbst, nicht weil jemand es behauptet. Deine eigene Erfahrung ist die Antwort. Halte dich nicht an den Geschichten auf, gib sie dem Heiligen Geist und lass dir zeigen, ob sie irgendeine Bedeutung haben. Du wirst sehen, dass sie keine haben. Was bleibt, ist Frieden.

8 Antworten

  1. Liebe Dorothea, danke für deine berührenden Worte. Wie Gottfried sagt, sind viele von uns durch schwere Phasen des inneren Widerstandes gegangen. Da denkt man schon das ein oder andere Mal, es nicht zu schaffen oder verrückt zu werden. Das Bild mit dem Rohdiamanten, der aus dem Stein herausgesprengt, gemeißelt und geschliffen wird, ist mir immer wieder eine Hilfe gewesen. Es geht immer weiter, bis jede einzelne Facette des Diamanten im Lichte erstrahlt. Wir sind alle gemeinsam auf dem Weg Kopf hoch, Krönchen richten und weiter
    Gottes Segen für deinen Weg.

  2. Lieber Gottfried, liebe Gemeinschaft,

    ich beziehe mich auf die Lektion 198, in der du, Gottfried, wieder ermutigst, unsere Erfahrungen auf deinem Kanal zu teilen.

    Zuerst einmal möchte ich dir, Gottfried, danken für dein Wirken – allen (gesundheitlichen) Widrigkeiten zum Trotz. Du bist mir mit dem Kurs ein täglicher Begleiter geworden, nach dem ich Jahrzehnte gesucht habe.

    Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, in dem ich durch persönlicher Wunden und verklärter Sicht der Eltern eine Gottesvergiftung anstatt der liebenden Wahrheit erfuhr, zeigte sich mein Leben als überaus leidvoll.
    Geprägt von Schmerz, Krankheit, Mangel und seit vielen Jahren bestehender Einsamkeit, war ich doch schon als Kind eine Suchende nach Frieden und Ganzheit.

    Viele Wege der Spiritualität bin ich gegangen, schlich 20 Jahre um den KIW herum, war immer im Gebet und suchend nach Jesus. Zum Jahresbeginn 2025 kam dann der Kurs zu mir, und ich spürte sofort die Energie der Quelle der Wahrheit, die sich als Antwort auf alle meine Fragen anfühlte.
    Ich machte einen Deal mit Jesus. Er reichte mir die Hand und versprach, dass er mich ins lebendige Leben führen würde, wenn ich täglich praktiziere. Und das tue ich.
    Trotz aller Herausforderungen in meinem Leben wuchs ein zartes Fundament in mir, das mir Halt gab.

    Im Juli wurde ich Phishing Opfer und verlor viel körperlich, hart erarbeitetes Geld, meine Identität, mein Konto … und in der dunkelsten Stunde begegnete mir Jesus in Form der Serie „The chosen“. Es geht um Jesus als Mensch, wie er wirkte.
    Diese Serie ist Balsam für die Seele. Zwar schon lange gläubig und mit Jesus in Verbindung, erneuerte ich meine Beziehung zu Jesus und stehe nun in Flammen der Liebe zu ihm.

    Ich praktiziere täglich, stelle mir stündlich die Uhr, bin ständig in Zwiesprache, reflektiere, bete – so aufrichtig und ehrlich, wie es mir bewusst ist. (Mein mir seit Kindheitstagen antrainierter hoher Anspruch nach Perfektion – um endlich gut genug zu sein – denn durch die häusliche Gottesbergiftung musste ich mich vor Jesus immer rechtfertigen, um nicht in die Hölle zu kommen – erschöpft mich unfassbar.)

    Meine Erfahrung ist leider, dass Gebete und der Aufbau einer Beziehung zu Jesus und dem Heiligen Geist permanent Tränen verursacht und statt Leichtigkeit und Frieden eher Schwere und Verzweiflung hervorruft. Mir ist bewusst, was Worte und Gedanken an Kraft haben. Doch ist mein Geist so voll von Altem und leer zugleich, dass ich das Praktizieren und meine Liebe zu Jesus eher als noch schmerzhafter erfahre als vorher. Es ist, als sei ich nicht ganz auf der Erde, sondern in einer Zwischenwelt. Und Gebet und Gemeinschaft mit Jesus und dem Heiligen Geist, scheint mich noch mehr vom irdischen Leben zu trennen.

    Da ich sozial eher isoliert und einsam bin und nur mit meiner Therapeutin und Jesus selbst darüber spreche, frage ich mich, ob jemand aus dieser Gemeinschaft Ähnliches kennt?

    Meine Bereitschaft, die Wahrheit zu sehen … ist so aufrichtig und groß, wie es mir bewusst ist.

    Liebe Gemeinschaft, ist hier jemand, der nachfühlen kann, dass das Herz scheinbar so vernarbt ist, dass außer Schmerz und Schwere kaum etwas Anderes zu erfahren möglich ist?

    Kann mir bitte jemand den Balken aus meinen Augen nehmen, damit ich sehen und verstehen kann, was mit mir geschieht? (Mir ist bewusst, dass sich Vieles zeigt, wenn der HG auf vielen Ebenen zu wirken beginnt. Doch fühle ich mich schwächer als stärker dadurch, und das macht mir Angst.)

    Jesus, offensichtlich wolltest du, dass ich das hier und heute schreibe. Möge es mir und Anderen Frucht bringen.

    Danke für dein Sein, Gottfried.

    Danke, mein Herr und Gott für deinen Segen, für deinen Schutz und deine Gnade, die mit uns und dieser Gemeinschaft sei. Frieden sei mit uns.

    Dorothea

    1. Viele von uns kennen diese Schwere, die aufsteigt, wenn alte Wunden ans Licht kommen. Es bedeutet nicht, dass du etwas falsch machst, im Gegenteil: Der Heilige Geist wirkt.
      Tränen sind nicht das Ende, sondern der Beginn der Heilung. Hab Vertrauen: Auch durch Schmerz führt der Weg in den Frieden. Du bist nicht allein – wir gehen gemeinsam.

      In Liebe verbunden
      Gottfried 🤍

    2. Einfach dranbleiben, weitermachen, liebe Dorothea! Zu Beginn des Kurses war mir nicht bewußt, wieviel Traurigkeit, Schmerz u. Leid in mir war. Und was ich scheinbar alles erlebt u. ertragen hatte. Alles kam hoch u. ich habe viel u. heftig geweint, Geschirrtücher voll. Ich habe mir erlaubt zu weinen. Konsequent habe ich alles vergeben, immer wieder. Mein Gebet war immer: „HG heile Du alles, was ich in dieser Situation sehe, fühle u. wahrnehme. Nimm Du all diese Bilder, Fehlwahrnehmungen, Fehlschöpfungen, Irrtümer, Gedanken, Emotionen, Gefühle, Überzeugungen, Urteile, Bewertungen, Erinnerungen… von mir. Ich will das alles nicht mehr. Ich wähle den Frieden Gottes, die Erfahrung meines wahren Seins…! Danke!“ Der abgenutzte Zettel mit dem Gebet liegt immer noch auf dem Tisch für den „Notfall“. Nach und nach, still u. leise kam dann immer mehr der Frieden in meinem Geist. „Notfälle“ werden immer seltener. Mit Geduld, konsequenter Vergebung schaffst es auch Du, liebe Dorothea, aus dem Jammertal in Licht!!! Ich segne Dich! J.

  3. Heiliger Geist, bitte hilf mir mich immer daran zu erinnern, dass wir ohne Ausnahme, Alle Liebe sind. Ich trete zurück, um dir die Führung zu überlassen. Danke! Segen für uns.

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