Tageslektion 23

Die Täuschung beenden

Innerhalb unseres begrenzten Bewusstseins glauben wir, dass wir ein besseres, glücklicheres Leben führen können, wenn wir die äußeren Umstände unseres Lebens etwas besser bewältigen könnten. Das hält uns nur im Kreislauf des Egos gefangen, in dem wir versuchen, die Auswirkungen zu bewältigen, anstatt nach der Ursache zu suchen, die im falschen Denken in Form von, Schuld und Angst liegt. Jesus zeigt uns, dass es einen Ausweg gibt, nicht, indem wir etwas in der Welt tun, oder indem wir dies beklagen, sondern indem wir die Art und Weise ändern, wie wir die Welt sehen. Solange wir die Welt mit unseren begrenzten Sinnen betrachten, sehen wir Zerstörung, Gewalt, Krankheit, Schmerz und Leid.

In unseren Bemühungen, die Dinge in der Welt zu regeln, ist einiges von dem, was wir tun, für eine gewisse Zeit erfolgreich, aber es hält nicht an. Schließlich werden wir desillusioniert. Bis dahin denken wir weiterhin, dass das Leben gut und wir glücklich wären, wenn wir andere Menschen dazu bringen könnten, Dinge zu tun oder zu unterlassen, die uns verärgern; wenn wir es schaffen würden, einen besseren Job zu bekommen; die Kinder dazu zu bringen, sich zu benehmen; mehr Geld zu verdienen; unser Zuhause zu kontrollieren; unser Selbstwertgefühl zu steigern; den richtigen Partner zu finden; unsere Ziele zu erreichen oder bessere Bewältigungsstrategien zu lernen. Das alles wird nicht funktionieren und ist ein Angriff auf die Wahrheit. Sobald wir diesen Angriff wahrnehmen, können wir von ihm Abstand nehmen, und zwar nicht durch Anstrengung, sondern durch die schlichte Erkenntnis: Ich habe mich selbst getäuscht.

6 Antworten

  1. Ich bin jetzt 4 Jahre dran am Kurs. Irgendwann machen diese Übungen. Sinn. Wenn ich diese Übung konsequent mache, dann kommen mir immer mehr Angriffsgedanken in den Sinn. Und wenn ich dann dranbleibe, wirt es plötzlich hell, licht und leicht.
    Lass uns das teilen.

  2. Lieber Gottfried
    Sauerkraut ist nun auch in meinem Bewusstsein …..Danke dafür😄 Zu 80% bin ganz bei dir in dem was du sagst.
    Eine Freundin erzählt mir immer wieder was vom Gazastreifen postet schreckliche Bilder und fühlt sich Verantwortlich.
    Mir fällt dazu meist nur die Bagavatgita ein wo auch dieser innere und äußere Konflikt sehr schön beschrieben wird und mir hilft das es mich nicht aus der Umlaufbahn wirft.
    Du sagst wir sollen unsere Augen davor nicht verschließen, doch so wie heute gesagt ist es eine Projektion unseres Geistes also sind wir doch alle irgendwie Geistesgestört .
    Ein Schlüsselerleben war für mich noch mal,als du sagtest wir sind nicht in unserem Körper sondern der Körper ist in uns.
    Das ist Wunderbar beschrieben was nicht zu beschreiben ist.
    Danke
    Gaza?

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