Tageslektion 225

Ich kenne meine eigenen Interessen nicht

Wir wissen inzwischen, dass wir das, was wir über die Welt und unsere Beziehungen zu wissen glauben, wieder verlernen müssen, wenn wir unsere wahre Natur und unsere Bestimmung in diesem Leben erkennen und annehmen wollen. Wahrscheinlich ist die erste aller bewussten Anerkennungen, die wir machen müssen, die unbestreitbare Wahrheit, dass wir unsere eigenen besten Interessen nicht kennen.

Unser Ego hat absolut keine Ahnung, was das Beste für uns ist und wird uns immer in die Verwirrung führen. Es verkauft uns Schmerz als Lust. Um den Prozess des Rückgängigmachens zu beginnen, ist es wichtig, uns immer wieder daran zu erinnern: „Ich erkenne meine eigenen besten Interessen nicht.“ Dies hilft uns dabei, die Liebe zum Ewigen zu erkennen, um diese in allen Situationen, in denen wir uns befinden, in unserem Geist zu entflammen.

9 Antworten

  1. Ihr Lieben, ich möchte Euch gerne mal eine Frage stellen, die bei mir immer wieder aufploppt, bei der ich immer und immer wieder hängen bleibe. Vielleicht kann mir ja jemand von Euch weiterhelfen…

    Im Podcast heißt es, dass ich mich selbst verstoßen habe, selbst für die Trennung verantwortlich bin.
    Offenbar bin ich damit nicht alleine, sondern wir fast alle sind in dem Dilemma drinnen.
    Nun aber hat Gott uns ja erschaffen, und meine Frage ist: warum hat er uns nur so defizitär „strukturiert“, dass wir kollektiv dermaßen anfälllig für dermaßen viele Fehler und Leid? Ich behaupte mal, dass ein Großteil davon ja nicht „absichtlich“, sondern eher versehentlich passiert. Und schwupps, haben wir uns dieses depperte Ego erschaffen, das uns das Leben zur Hölle macht und sich nicht mehr so ohne Weiteres abstreifen lässt.

    Ist man erst mal drinnen im Strudel von Krankheit und Verzweiflung, ist die Liebe, die Gott zu uns hat, einfach nicht mehr spürbar (mir jedenfalls geht es so), geschweige denn dass ich sie erwidern kann. Das ist natürlich nicht durchgehend so, sonst wäre ich nicht nach wie vor beim Kurs dabei…

    Kennt Ihr diese Gefühle? Und falls ja, wie kommt Ihr ins Reine mit Gott?

    1. Liebe Alexandra 😇 ja das ist die Frage aller Fragen… Warum?? Ich glaube, weil wir uns einfach in den verschiedenen Rollen e r f a h r e n wollen….wie sollen wir z. B. Vergebung lernen oder erfahren, wenn es niemanden gibt, dem wir vergeben können? Also gehen wir in die Trennung (Dualität : dunkel-hell, männlich-weiblich, schön-hässlich… usw) was natürlich nur eine Illusion oder ein Traum ist…. aber wir identifizieren uns so mit unseren „Rollen“ , dass wir vergessen, dass wir EINS sind mit GOTT und so wie GOTT uns schuf…. Damit wir uns f r e i erleben können, müssen wir in die Erfahrung eines Körpers (Verdichtung) gehen…… Mir hilft da immer die Geschichte vom „verlorenen Sohn“. Er musste auch erst die Erfahrung der Trennung machen, um die Freude und die Liebe seines Vaters über seine Heimkehr erleben zu können 💕🌈💞…. Oder „Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein“ 🎼🌈😇💞 Ich hoffe, du liest das noch und kannst was damit anfangen… Alles Liebe und Gute Nacht 😍🕊️🌠🎇

      1. Von Herzen Danke für deine ausführliche und liebe Antwort, Marie-Anne!
        Wenn wir diese Rollen (selbst die grausamsten!?) erfahren „wollen“, liegt das aber ja daran, dass dieser Wille strukturell bereits in uns liegt, dass unser Schöpfer uns also so geschaffen hat. Perfiderweise befindet sich dieser Wille wohl irgendwo im Unbewussten, denn wer will schon bewusst leiden, das wäre ja Masochismus.
        Wenn ich mich dann in der Rolle verzettelt habe und mitten in Krankheit und Leid stecke, möchte ich das aus freien Stücken sicher nicht mehr fortsetzen, finde aber den Ausweg nicht mehr. Der Kurs zeigt zwar auf, dass der Ausweg simpel ist – dauert aber dennoch ein Jahr (oder eher viel viel länger) – weil es so weit kommen konnte, dass wir eben irre weit ins Schlamassel reingerutscht sind und es keineswegs mit Fingerschnipp die Erlösung gibt.
        Manch einer leidet sein Leben lang grausam vor sich hin und ist so verstrickt, dass er sich z.B. für den Kurs gar nicht öffnen KANN.
        Und: ob Leid nun real ist oder Illusion, das klingt für mich manchmal nach Wortspielerei: denn am Empfinden ändert das doch nichts? Wenn ich Schmerz empfinde, dann fühlt er sich verdammt real an, egal ob ich ihn Wahrheit oder Illusion nenne.
        Mir ist bewusst, dass vieles meiner Zeilen vom Ego stammt. Seine Tage sind hoffentlich gezählt.
        An den verlorenen Sohn denke ich auch oft, das ist ein ganz wunderbares Gleichnis.
        Ich bin sehr froh und dankbar um den Kurs, um Gottfrieds Podcasts und um alle eure Beiträge hier. Schön, dass es euch alle gibt! 🙂

      1. Vielen herzlichen Dank – das Video ist leider nicht verfügbar, vielleicht gehört es ja zu einem kostenpflichtigen Kurs o.ä. dazu. Aber alleine der von dir genannte Titel ist bereits sehr kraftvoll und kostbar, ganz lieben Dank fürs Erinnern! 🙂

  2. Danke fuer die gemeinsame Rueckreise fuer die Wirkliche. Normalitaet
    In Wahrheit ist es fuer uns Alle normal Gluecklich zu SEIN.

    🥰Wuensche Euch Allen einen normalen glücklichen Traum welch Segen das Licht ueberall mit dabei zu haben 💓

  3. Lieber Gottfried ,
    deine Erklärungen zu der Lektion 225 sind der Hammer ! Genau so ist es !Du hast eine wunderbre
    Begabung schwierige Dinge zu erklären , dass sie
    einem dann garnicht mehr so schwierig erscheinen !Deine Eltern wusten das schon .Darum gaben sie dir den Namen Gottfried ! Friede mit Gott !
    Danke für deine wunderbaren Erklärungen , ich
    feue mich jeden Morgen darauf !Ihr beide seid ein Segen !Danke und viele liebe Grüsse von Ursula Ursula

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