Warum Verständnis so wichtig ist
Bevor wir sagen können: „Ich will den Frieden Gottes“, müssen wir erst einmal ganz ehrlich hinschauen. Verstehen wir wirklich, was dieser Satz bedeutet? Oder sagen wir ihn einfach nur, ohne ihn wirklich zu fühlen? Auch wenn es letztlich um Erfahrung geht, beginnt der Weg immer mit Verstehen. Denn oft wollen wir gar nicht wirklich den Frieden, wir wollen lieber recht haben, gewinnen, uns beweisen oder im Drama bleiben. Und genau das verhindert, dass der Frieden uns erreicht. Erst wenn wir diesen Widerstand in uns erkennen, können wir ihn loslassen und Raum schaffen für eine andere Wahl.
Der nächste Schritt ist das Üben. Nicht einmal, nicht dreimal, sondern immer wieder. Still. Aufrichtig. Geduldig. So lange, bis der Gedanke tief in unser Herz einsinkt. Denn Frieden will geübt werden, bis er mehr ist als ein schöner Satz, sondern bis er in uns lebendig wird.
Dann beginnt die Annahme. Denn auch wenn wir den Frieden verstanden und geübt haben, heißt das nicht, dass wir ihn wirklich akzeptieren. Oft glauben wir unbewusst, dass uns andere Dinge glücklicher machen: mehr Sicherheit, mehr Liebe, mehr Erfolg. Aber durch das wiederholte Üben beginnt unser Herz zu begreifen: Der Friede Gottes ist das, wonach ich mich in Wahrheit sehne. Nichts anderes wird mich je erfüllen.
Und schließlich beginnt die Anwendung. Jetzt wird der Gedanke zum inneren Kompass. Wenn uns jemand im Straßenverkehr die Vorfahrt nimmt, „Ich will den Frieden Gottes.“ Wenn uns das Gefühl überkommt, zu kurz gekommen zu sein, „Der Friede Gottes ist mein einziges Ziel.“ Wenn wir unter Druck geraten oder meinen, funktionieren zu müssen, „Ich bin kein Körper. Ich bin frei.“ Der Frieden Gottes begleitet uns durch den Alltag, nicht als Theorie, sondern als erfahrbare Wahrheit. So wird dieser scheinbar einfache Satz zum Schlüssel. Nicht nur für ein sanfteres Leben, sondern für ein inneres Erwachen.
2 Antworten
Ich will den Frieden Gottes!
Ich bin kein Körper
ich bin frei,
denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.
Ich bringe Dir heute mein Üben,
weil nur Deine Anleitung mir Frieden bringt.
Ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen in meinen Gedanken so sehr gefangen gehalten, dass diese Lektion heute für mich im Üben eine wahrliche Befreiung ist.
Meine Gedanken der noch ausstehenden Honorierung in einem Projekt, die damit verbundende Angst… Frieden in der Entlohnung zu sehen… Frieden, wenn wieder etwas Geld auf meinem Konto ist… Frieden, wenn ich eine Zigarette rauche … Frieden wenn die familiäre Situation wieder ruhiger wird… Frieden, wenn ich all das Papierchaos aufräume… Frieden, der nicht wirklich Frieden ist…
Ich habe das Gefühl dem Frieden hinterher zu rennen…
Heute habe ich all meine falsch verstandenen Formen des Friedens Gott gebracht…. ich weiß nicht wie es geht und ich will aus tiefstem Herzen den Frieden spüren, der ich wahrhaftig bin.
… und ich fühle ganz sanft, dass sich in mir… noch zart… eine Stille ausbreitet…
sie lässt all die Gedanken blass und durchsichtig werden…
Danke, danke danke Vater!
Danke Dir lieber Gottfried für Dein Wirken und auch danke Dir liebe Silke.
Ich will den Frieden Gottes…
und nur seinen Frieden!
❤️
Danke, Frieden Gottes am Anfang vor Allem ja, ich will hier den Frieden Gottes, danke fuer uns Allen ein
Gefühl wir Ruhen in Gott in jedem Augenblick danke,