Tageslektion 163

Entlarve das wahre Übel

Die Vorstellung, dass es keinen Tod gibt, kann uns beunruhigen, weil sie einen Wechsel von der äußeren Orientierung (Konzentration auf die materielle Form) zur inneren Orientierung (Konzentration auf den spirituellen Inhalt) beinhaltet. Ein solcher Bewusstseinswandel erfordert tatsächlich großen Mut, denn er bedeutet, dass wir unsere Investition in die Ablenkung von unserer Macht und wahren Identität aufgeben müssen, und das kann auf vielen Ebenen beängstigend sein – insbesondere für den Dieb unserer Identität.

Natürlich ist nicht wirklich die Depression, der Mangel oder die Krankheit das Übel. Der zentrale Gedanke und die Überzeugung, dass wir sterben müssen, ruft all die unerwünschte Umstände hervor, in denen wir glauben festzustecken. Es mag befremdlich klingen und dennoch ist es eine Tatsache, dass „Du“ nicht sterben kannst.

Deshalb ist also “der Verlust unserer spirituellen Identität die Wurzel allen Übels”. Unsere Überzeugungen sind nur “falsche Götzen”, die wir fälschlicherweise anbeten, und wir werden von unserer Seele gebeten, Gott oder unser „Wahres Selbst“ wieder anzunehmen.

2 Antworten

  1. Lieber Gottfried Sumser!
    Im “Hier und Jetzt” zu Leben und die Vergangenheit im Frieden des Herzens loszulassen ist mein größtes Übel.
    Vor allem dann, wenn meine verletzte Kinderseele wieder laut nach Heilung ruft.
    Ich habe wahrscheinlich noch einen langen Weg der Erkenntnis vor mir!!!
    Alles Liebe 🙏

  2. Guten Morgen, LIEBER Gottfried, und Aloha für Deinen Tag, …….🔆
    Deine Lektion habe ich noch nicht gehört; nur Deinen Text gelesen; und möglicherweise noch nicht verstanden.⁉️
    Ich finde es wirklich so gut, wie‘s besser nicht sein kann, dass die Entdeckung, dass es den Tod gar nicht gibt, eine ganz individuelle Geschichte ist.
    Dadurch, nämlich NUR dadurch, dass wir bewusst oder unbewusst erstmal glauben, dass es …. den Tod gibt, gewinnt alles im Traum eine echte Wichtigkeit, Freude, Erfüllung, ….. und schlussendlich: einen Ausweg. Ich glaube, muss aber nochmal darüber nachdenken, dass uns nur der Tod das Jetzt gibt. Ich fand immer den Tod das Liebevollste, das wir haben.

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