Statement

Meine Lieben,

immer wieder erreichen mich Nachrichten, in denen ihr Anteil nehmt an der Situation mit unserem Hund, der OP, dem Herzstillstand, dem plötzlichen Kreuztritt. Ich danke euch von Herzen für eure Liebe, euer Mitfühlen und eure Gedanken.

Doch ich spüre, dass ich diese äußeren Ereignisse nicht stehen lassen kann, ohne auf das hinzuweisen, was eigentlich geschieht. Denn ich bin nicht Lehrer einer Geschichte, ich bin Schüler und Lehrer eines Gedankens. Und dieser Gedanke stammt aus Ein Kurs in Wundern:

„Es gibt keine Welt.“ (Lektion 132)

Das klingt hart und es ist nichts, was das Ego gerne hört. Doch in dieser Klarheit liegt eine Tür zum inneren Frieden. Der Kurs lädt uns ein, alles, was wir erleben, als Projektion unseres Geistes zu sehen. Keine Strafe, Schuld oder Zufall, sondern eine Wahl im Geist.

Was heißt das für die Situation mit dem Hund? Das heißt nicht, dass er etwas für mich trägt, sondern ich sehe in ihm ein Bild meines Geistes. Ein Symbol, das mir zeigt, was ich bislang nicht vergeben hatte. Nicht, damit ich mich schuldig fühle, sondern damit ich wählen kann: Vergebung statt Deutung. Frieden statt Analyse. Gegenwart statt Geschichte.

Was bedeutet dies im Kontext meines Herzstillstandes und Reanimation: Auch dies ist ein Symbol für die Antwort des Heiligen Geistes der mir sagt: „Du bist noch nicht fertig. Es gibt noch etwas zu vergeben.

Ein stiller Ruf der Gnade wurde gehört und beantwortet. Nicht um das alte Leben fortzusetzen, sondern um den Weg der Erinnerung noch bewusster zu gehen.

„Ich will erwachen. Und ich bin bereit, mich erinnern zu lassen.“

Der Körper fällt, der Geist steht auf. Das ist wahre Wiederbelebung.

„Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.“ (Lektion 1)

Es ist mein Geist, der allem, was ich sehe, die Bedeutung verleiht. Und genau dort liegt meine Freiheit.

Was ich euch mitteilen möchte, ist dies:

Ich nutze jede Form von Schmerz, Verwirrung oder Zusammenbruch, sei es körperlich, emotional oder symbolisch, um tiefer zu erkennen, was mir der Heilige Geist zeigt: Es gibt einen anderen Weg, die Welt zu sehen.

Das ist der einzige Sinn, den ich in allem suche: nicht warum etwas passiert oder etwas falsch lief, sondern dass ich es dem Licht übergeben kann. Es ist immer mein falsches Denken, das etwas wahr macht und ich nun berichtigen lassen darf.

Der Kurs ist kein Trostpflaster für die Welt. Er ist eine Erinnerung, dass die Welt selbst das Pflaster ist für eine geistige Wunde, die nie wirklich existiert hat.

Danke, dass ihr mit mir geht, für euer Mitfühlen, euren Mut, und alles infrage zu stellen, was das Ego über Ursache und Wirkung erzählen will.

Erinnern wir uns: Wir können stattdessen in allem Frieden sehen.

In diesem Frieden sind wir verbunden und dort treffen wir uns

In Liebe
Gottfried

7 Antworten

  1. Lieber Gottfried
    Danke, dass du diese Geschehnisse mit uns teilst. Gerade diese und wie du mit ihnen umgehst, sind Beispiele, die wir auf unsere eigene scheinbaren Probleme und Herausforderungen anwenden können.
    Mögen wir alle die Stille in unserem Herz erkennen

  2. Danke schön Gottfried, und Silke, dass wir gemeinsam mit dir, euch, lernen und heilen dürfen, wir gehen gemeinsam….. Von ❤️zu ❤️in vollkommer Liebe und dem Frieden Gottes…… 🙏

  3. Ja Gottfried danke für dein Bereitsein für diese wunderbare schöne Sprache durch dich , die mich berührt, anregt, alleine des Klanges wegen, der in ihr liegt. Ich höre mir deine Podcasts so 3x am Tage an. Es macht was mit mir..ich liebe diese Verbindung zu deinem privaten Erleben und lernen.das macht den Kurs menschlich zugänglich
    Ich wusste damals zu Ostern nicht, was geschehen war…doch akzeptierte ich sofort den Entzug dieser Sprache, weil ich spürte, dass auch darin etwas Bedeutsames lag , und sei es nur zu vertrauen, dass alles der Heilung zugeführt wird, wenn auch die äußere Sprache verstummt, so doch nicht die innere.

  4. Ja Gottfried danke für dein Bereitsein für diese wunderbare schöne Sprache durch dich , die mich berührt, anregt, alleine des Klanges wegen, der in ihr liegt. Ich höre mir deine Podcasts so 3x am Tage an. Es macht was mit mir..ich liebe diese Verbindung zu deinem privaten Erleben…das macht den Kurs menschlich erfahrbar
    Ich wusste damals zu Ostern nicht, was geschehen war…doch akzeptierte ich sofort den Entzug dieser Sprache, weil ich spürte, dass auch darin etwas Bedeutendes lag , und sei es nur zu vertrauen, dass alles der Heilung zugeführt wird, wenn auch die äußere Sprache verstummt, so doch nicht die innere.

  5. Gottfried, in Demut und Dankbarkeit,
    Danke für solch machtvolle Niederschriften.
    Ein großes Vorbild für mich.
    Ich habe gelernt, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und tägliche Disziplin mit deiner Begleitung im Kurs.

    Dazu möchte ich sagen, dass mich eine liebevolle Familie zu diesem Kurs geführt hat. Damals mit ungefähr 23 Jahren…(nun bald 39)
    Bis jetzt kenne ich nur diese eine Familie, die dies mit mir teilt. Auch dafür danke, vor allem an Gunter, der ein tiefer Begleiter ist, wenn ich den Weg verliere..natürlich mit dir auch…er ist einfach ein direkter Ansprechpartner.
    Bisher, habe ich sonst hier keine Menschen kennenlernen dürfen, die diesen Weg wählen…

    Danke, für dieses gemeinsame teilen.
    Ich finde keine Worte ❤️
    In frieden 🙏🏼

  6. Lieber Gottfried,
    In Dankbarkeit mich mit dir, mit Silke und allen, die bereit sind erinnern zu lassen. In Dankbarkeit für deine klaren Worte, dein Sein.
    Welch ein Geschenk! In ewiger Verbundenheit und tiefer Freude Segen…..Sarva

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