Tageslektion 93

Dein Selbstkonzept beruht auf nichts

Das Selbstkonzept, das wir uns zusammen mit all den damit verbundenen Gedanken und Überzeugungen ausgedacht haben, „beruht auf nichts“. Was ich zu sein glaube und alles, was ich über mich selbst glaube, ist schlichtweg nicht die Wahrheit. Das ist eine gewichtige Aussage, wenn wir wirklich darüber nachdenken. Alles, was wir über uns selbst sagen, muss daher unwahr sein und auf nichts beruhen. Dennoch halten wir hartnäckig an unseren Gedanken und Überzeugungen fest, weil sie das Bild definieren, das wir von uns selbst geschaffen haben, und wir schätzen und verteidigen dieses Bild oder diese Persona.

Deshalb ist Jesus so sanft zu uns, während wir den Prozess der Aufhebung durchlaufen. Unsere Bindung an dieses illusorische Selbst ist sehr stark. Während wir den Prozess durchlaufen, alles über uns selbst infrage zu stellen, tauchen große Angst und Widerstand auf, und das kann sehr verwirrend sein. Erstens wollen wir uns die Dunkelheit, von der wir glauben, dass sie in uns sein könnte, wirklich nicht ansehen; und zweitens fürchten wir uns noch mehr vor der tiefen Liebe, die wir für Gott empfinden und die hinter der Dunkelheit liegt.

4 Kommentare

  1. Als Adam auf die Lügen der Schlange hörte,
    war alles was er hörte, Unwahrheit.
    Du brauchst nicht länger zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.
    Wir alle sind dieser Adam, und wir können neu wählen.
    Das ist wahrlich eine Frohbotschaft, und Grund überglücklich zu sein.
    Heute ist der Christus in uns wiedergeboren.
    Amen

  2. Allmacht als Liebe: In der Prozesstheologie und anderen Strömungen wird oft formuliert, dass Gottes Allmacht als die Macht seiner Liebe zu verstehen ist. Nur die Liebe ist wahrhaft allmächtig, weil sie das Wesen Gottes ausmacht.
    Wahl des Lebens: Eine der höchsten Berufungen ist es, das Leben zu wählen („Wähle das Leben“), was als Akt der Liebe und als Nachfolge Gottes verstanden wird. Dies ist ein bewusster Schritt, sich gegen Zerstörung und für die schöpferische Kraft der Liebe zu entscheiden.
    Schöpferische Kraft: Die göttliche Liebe wird als schöpferisch und inspirierend erlebt, die in der Lage ist, „alles neu“ zu machen.
    Gottes Präsenz im Kleinen: Diese Perspektive betont oft, dass das Göttliche nicht als ferne, räumliche Macht existiert, sondern als allgegenwärtige Kraft in jedem Moment und jedem Menschen wirkt.
    Liebe als Leben: Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern wird als das „eigenste Leben“ verstanden, das den Menschen beseelt und die göttliche Ordnung im Leben zeigt.
    ResearchGate
    ResearchGate
    +3
    Die Entscheidung, jetzt die göttliche Allmacht der Liebe zu wählen, bedeutet demnach, sich für eine Haltung des Vertrauens, der Barmherzigkeit und der Verbundenheit zu entscheiden, statt für Angst oder Zweifel.

  3. Oh MEIN. G🙄 TT. Danke fuer den GEIST der Wahrheit ueber mich und meine Brueder
    Gott SEI Dank bin ich nicht dies nicht dass sonder ganz Schlucht und einfach
    mit All meine Brüder und Schwestern ein Kind Gottes

    Danke 🍀

  4. Danke ❤️ heiliger Geist das du so sanft mit uns bist. Immer wieder tauchen Ängste auf in Form von Ungeduld oder Wut usw. Heile du es in meinem Geist.

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