Tageslektion 90

Nichts muss sich äußerlich ändern.

Die einzige mögliche Veränderung findet in unserem eigenen Geist statt. Wenn wir wirklich glauben würden, dass alles in unserem eigenen Geist beginnt und  die Macht bei uns liegt, stattdessen das Wunder zu wählen, stünde die Lösung für jedes Problem sofort zur Verfügung. Warum erleben wir einen solchen Widerstand dagegen, unsere Sorgen, unseren Zorn, unsere Depressionen und unsere Frustrationen loszulassen? Das liegt daran, dass wir mit der Trennung und allem, was damit einherging (dem Körper und der Welt), nun unsere getrennte Identität schätzen und unser einzigartiges und besonderes Selbst nicht loslassen wollen.

Das erklärt unser Engagement in dieser Welt. Doch während wir in der Welt engagiert sind, wollen wir nicht die Verantwortung dafür übernehmen, sie geschaffen zu haben. Stattdessen wollen wir uns als Opfer und Betrogene sehen, damit andere für unseren Zustand und den Zustand der Welt verantwortlich gemacht werden können. Das hält uns in der Welt und all den Problemen, die daraus entstehen, gefangen. Solange wir nicht wirklich akzeptieren, dass das Festhalten an unserem Groll die Quelle all unseres Unglücks, all unseres Leidens und all unserer Schmerzen ist, werden wir nicht bereit sein, es loszulassen.

4 Kommentare

  1. Ich will anerkennen das Groll die Ursache aller Probleme sind. Ich bin so was von bereit heiliger Geist. Ich lasse alle Wut raus und übergebe sie dir. Danke ❤️

  2. Puh, bin gespannt, wann die harte Schale des Egos mit allen Widerständen bricht und wie sich das anfühlt. Wahrscheinlich fühlt es sich an wie ein Eisblock, der in der Wärme zerfließt …keine Chance, das Eis wird brechen. Danke für Erklärung der Zusammenhänge.

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