Tageslektion 347

Die Welt ist immer noch neutral

Wir werden nicht aufgefordert, zu leugnen, was wir sehen, sondern nur anzuerkennen, dass wir ständig unsere Interpretationen von Ereignissen, Menschen und Situationen abgeben, die keine Bedeutung haben außer der, die wir ihnen geben. Die Welt ist neutral. Die Interpretationen, die wir dem geben, was zu geschehen scheint, basieren auf Überzeugungen, die wir über uns selbst haben. Wenn ich meine Interpretation eines Ereignisses dem Heiligen Geist übergebe, zeigt er mir immer eine andere Sichtweise darauf auf.

Auch wenn unsere Auslegungen uns offensichtlich Leid bereiten, treffen wir häufig die verrückte Entscheidung, zu leiden, weil wir so unser Leiden auf das schieben können, was andere uns angetan haben, um sie statt uns selbst dafür verantwortlich machen können. Auf diese Weise entscheiden wir uns aktiv dafür, das Wunder von uns fernzuhalten, und das ist wirklich wahnsinnig. Deshalb müssen wir anerkennen: „Vater, ich will das, was meinem Willen zuwiderläuft, (Wut, Angriff, Besonderheit, Groll) und will nicht das, was meinem Willen entspricht (Frieden, Wunder, Freude).“ Wir wollen es, weil es uns vor der Liebe schützt. Es hält unser besonderes individuelles Selbst unter Kontrolle.

5 Antworten

  1. Liebe Geschwister im Klassenzimmer der Liebe, ich befinde mich gerade in einer unglaublich anstrengenden Phase, die tatsächlich viel Mut und auch viel Kraft erfordert. Es fühlt sich an, als würde ein Riese gegen einen Zwerg kämpfen wollen. Eine Wand aus Hass, Groll, Wut bauen einen Wall an Widerstand auf und ich stehe davor und fühle mich verloren. Dann frage ich mein Selbst, das sehr ernüchternd sagt: „Das ist kein Kampf von klein gegen groß, sondern einfach deine Wahl.“ Ja dann steh ich da und sage: „Nimm DU diesen Widerstand gegen die Liebe von mir.“ Immer und immer wieder. Mein ganzes System ist in Aufruhr, aber ich habe ein klares Ziel.
    Vielleicht hilft es dir bei ähnlichen Erfahrungen oder macht Mut weiterzugehen… Alles Liebe auf deinem Weg

  2. Ein rießengroßes Dankeschön auch von mir, lieber Gottfried. Es tut soooo gut, wenn du immer wieder Tacheles mit uns sprichst.
    Und ja, ich entscheide mich nun und jeden Tag aufs neue, die geschlossene Anstalt zu verlassen, auch wenn ich meine, es ginge mir ja jetzt gut hier. 😊👍

  3. Danke lieber Gottfried für deine gute, Arbeit, die du uns jeden Tag schenkst.
    Mich macht das traurig, dass wir Menschen einfach nicht kapieren wollen, dass es uns total gut geht und immer was suchen müssen, was nicht gut sein kann. Ich nehme mich nicht aus. Ich bitte den heiligen Geist, dass er uns hilft, dass wir nicht immer nur ich ich ich leben, sondern einfach miteinander in Liebe. In Dankbarkeit und Frieden leben können.Das ist so ein grosses Geschenk. Mehr brauchen wir nicht. Es istWeihnachten und es soll auch Weihnachten bleiben für immer🌼🎄🌼

  4. Wie hilfreich war der heutige Podcast für mich, lieber Gottfried, genau vorgestern ist bei mir die besagte Tasse gefallen. Ich brauchte einfach nochmal dein Statement dazu, weil es bei mir immer noch im Kopf rumgeisterte und natürlich beschuldigte. Herzlichen Dank für deine und Silkes Hilfestellungen, eure Erfahrungen helfen mir ungemein. Liebe Grüße aus dem Rheinland an alle.🙏

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