Der stille Wechsel des Blickwinkels
Die heutige Lektion hilft uns, mitten im Alltag einen kleinen inneren Halt einzulegen. Wenn Schmerz, Ärger oder Konflikt auftauchen, reagieren wir normalerweise sofort, wir erklären, rechtfertigen, schützen uns oder greifen an. Genau dort setzt die Übung an. Wir müssen nichts unterdrücken, sondern halten nur kurz inne. In diesem Innehalten wechseln wir die Perspektive. Du gehst vom Opferdasein in die Haltung des Wahrnehmenden und schaust nicht mehr aus dem Gefühl oder der Emotion heraus, sondern auf das Gefühl oder die Emotion. Nicht abwertend, sondern ruhig und interessiert. Wie jemand, der sagt: Ah, so fühlt sich das gerade an.
Aus dieser Beobachterrolle entsteht eine Weite. Der Konflikt ist noch da, aber er beherrscht uns nicht mehr, wir sind dann nicht mehr länger die Reaktion, sondern der Wahrnehmende, in dem alles erscheinen kann. Und genau jetzt wird eine andere Art des Sehens möglich. Nicht sofort als Lösung, sondern als Entspannung im Geist. Diese Geistesschulung führt uns zurück in unsere Mitte. Im Wahrnehmenden wird das Außen weicher, das Innen stiller, und oft zeigt sich ganz von selbst die Wahrheit bezüglich der Situation.
3 Antworten
Was für eine Übung…im wahrsten Sinne eine Umkehr- zum Frieden, zur Liebe.
Für mich erfordert es sehr viel Selbstdisziplin, nicht anzugreifen, die Emotion und den Gedanken nicht festzuhalten und stattdessen zurückzutreten und zum Beobachter zu werden.
Danke❤️
Danke🥰
Lilien habt einen feinen gegenwaertige Tag immer Jetzt
Lieben
Ja der EKIW ist ein Leitfaden in den Frieden. Danke ❤️