Tageslektion 323

Einfach weil es glücklich macht

Die Lektion von gestern endet mit dem Gedanken, dass ich eigentlich nur eines verlieren kann, die Angst. Und genau dort setzt die heutige Lektion an. Wenn ich darüber nachdenke, ist das ja kein Opfer. Angst zu verlieren ist eher eine Erleichterung. Ich lasse etwas fallen, das ich ohnehin nie haben wollte, und mache damit Platz für etwas, das mich wieder lebendig macht. Es wirkt manchmal so, als würde der Kurs mir sagen, ich müsse mich von Dingen trennen, die mir wichtig sind. Doch wenn ich ehrlich hinfühle, geht es gar nicht um schöne oder wertvolle Dinge. Es geht darum, all das loszulassen, was mich innerlich eng macht. Leid, Verlustgedanken, Traurigkeit, Zweifel, Angst. All das hält mich im Zustand des Nehmenden fest, jemand, der ständig etwas benötigt, um sich sicher zu fühlen.

Das Ego hängt nicht an diesen Dingen, weil sie uns glücklich machen sollen, sondern weil sie uns im Mangel halten. Das Ego liebt den Schmerz mehr, als wir glauben. Sobald ich das durchschauen kann, wird es logisch, diese Anhaftungen loszulassen. Ich verliere nichts, was mich nährt, ich lasse nur die Mechanismen los, die mich geschwächt haben. Und genau hier beginnt das Gebende Bewusstsein. Wenn ich loslasse, und mich innerlich öffne, strömt Gottes Liebe in mein Bewusstsein. Und dann wird Geben plötzlich natürlich. Nicht als Handlung, sondern als Zustand. Ich gebe Frieden, weil in mir Frieden ist, Liebe, weil Liebe mich durchströmt, Vertrauen, weil ich mich getragen fühle.

2 Antworten

  1. Sogar der Volksmund sagt: Geben macht seliger als nehmen.
    Ich öffne mein HERZ und ich kann STILLE und FRIEDEN fühlen. Ein AUFGEHOBEN SEIN in der LIEBE, die wir SIND.
    Einen GESEGNETEN Tag wünsche ich uns.

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