Tageslektion 272

Schau hin

Unsere Anziehungskraft zu Alkohol, Drogen, Pillen, Schuld, Schmerz und Tod wird vom Ego getarnt, damit wir glauben, es sei das Vergnügen, das uns anzieht. Wenn wir erkennen könnten, dass die Ersatzmittel, die uns anziehen, dazu geschaffen wurden, uns in der Dualität und im Schmerz zu halten, wäre es nicht schwer, sie loszulassen. Schmerz und Vergnügen scheinen in dieser Welt nicht dasselbe zu sein, weil das Ego die Schuld so verpackt hat, dass sie attraktiv erscheint. Indem wir uns unserer Anhaftungen, Vorlieben und Investitionen bewusst werden, können wir sie loslassen.

Das Ego hält unsere Entscheidung für Trennung verborgen, damit das Wunder unerkannt bleibt. Wenn wir erkennen, dass das Ego uns auf diese Weise im Spiel des Leidens gefangen hält, werden wir motiviert, unsere Überzeugungen zu hinterfragen. Worauf wende ich mich, um Befriedigung zu finden? Was bieten mir Essen, Sex, Geld, Macht und besondere Beziehungen? Jim Carrey, der all das oben Genannte erhalten hat, sagte, dass es vermutlich hilfreich sei, all das zu bekommen, da wir dann erkennen können, dass keines dieser Dinge, die wir in der Welt anstreben, uns das tiefe Glück bringt, nach dem wir uns sehnen.

13 Kommentare

  1. Heiliger Geist heile meine Zuckersucht in meinem Geist🙏🏼
    Wie können Illusionen Gottes Sohn zufrieden stellen.
    Ich vergebe mein Mangeldenken🤦🏼‍♀️es würde mir an einem Partner fehlen.
    Gott du hast mir alles gegeben. Es genügt.🙏🏼
    Wie können Illusionen Gottes Sohn zufrieden stellen.

  2. Ihr Lieben, ich möchte etwas zu Thema Fleischkonsum sagen.
    Ich war viele Jahre Veganer, und vergangenen Winter würde ich krank.
    Atemnot, Bluthochdruck, Herzrasen, Hände zittern, weiche Knie und zwischendurch, so eine Schwäche, das ich keinen Bleistift mehr heben könnte.
    Herzkatheteruntersuchung brachte kein Ergebnis.
    Mir viel nur irgendwann auf, es hängt mit dem Essen zusammen.
    Ich musste zu der Zeit noch körperlich arbeiten.
    Ich habe dann einfach meine Ernährung wieder umgestellt.
    Viel Käse Fisch und Eier haben die Synthome zum Verschwinden gebracht.
    Ich hätte nie wieder Fleisch gegessen, aber zur Zeit bin darauf angewiesen.
    Liebe Grüße Petra

  3. Ok, ein letztes scheinbares Hindernis. Die Mail geht über mein System nicht raus, ich leite sie über meinen Partner weiter, Holger. Wird im Laufe der nächsten Stunden hoffentlich bei dir ankommen.

  4. Die Aussage Jim Carreys sehe ich als interessant aber auch bedenklich an. Denn sie kann mir sehr gut die Rechtfertigung bieten, weiter und weiter nach den „Gaben der Welt“ zu jagen. Ich sage mir dann „Ich will die Welt aufgeben, darum muss ich alles erleben“.
    Das ist für mich wie ein Drogenabhängiger, der sich sagt, ich konsumiere jetzt ganz viel von der Droge – dann kann ich sie loslassen. Das dürfte seltenst aufgehen. 
    Ich kann in jeder Situation, in jedem Haben und Hichthaben das Prinzip der Welt der Trennung erfahren. Nichts muss sich dafür ändern. Die Frage ist, ob ich das will. 
    „Mensch erkenne Dich selbst“ ist für mich die maßgeblichste Forderung. Wenn ich mich darauf „mit kleiner Bereitwilligkeit“ einlassen, sehe ich Stück für Stück, wie ich mir selbst alles zusammenstricke, wie unehrlich ich bin – vor mir selbst. Ich kann auch gar nicht anders, immer von der Qual des Mangels, dem Schmerz der Trennung, der Angst vor dem Tod, von dem entsetzlichen Schuldigsein, getrieben.
    C’est la vie – des Ego.
    Wir haben hier in den westlichen Ländern sowieso alle genug, um dieses Leben vollständig zu erfahren. Vor allem aber unsere Investitionen darin zu erkennen. Das Angebot, dies nachhaltig und bis in den letzten Winkel zu erfahren und so neu wählen zu können, ist da. Keiner muss sich dafür quälen oder auf etwas verzichten noch wie besessen etwas nachjagen.
    Die eigentliche Frage ist doch „Was will ich wirklich?“
    Vielleicht ist die Antwort auch manchmal Stille: Ich weiß es gar nicht. Denn könnte ich es benennen, wäre es wieder dasselbe. Es wäre wieder der alte Wein, nur in neuem – Schlauch, Flasche, Tetrapack, was auch immer.

  5. Gottfried, ich weiß nicht, ob Du das hier jetzt noch liest. Sonst stelle ich es morgen nochmal rein. Ich habe eine wichtige Botschaft für Dich. Ich würde dafür mit meinem Partner aus dem hohen Norden in die Schweiz fahren, um euch im Anschluss an das Oneness-Seminar zu treffen. Einfacher für uns wäre es, wenn wir uns danach in Karlsruhe treffen können. Wäre das möglich? Ich weiß nicht, wie ich Duch sonst erreichen kann, deshalb mach ich das hier jetzt mal öffentlich. Ich hoffe, es ist in Ordnung so.

  6. Ich esse weder Fleisch, noch nehme ich Drogen, trinke nicht x Kaffe und auch keinen Alkohol. Was ich aber immer x wieder habe, ist das Bedürfnis mich zurückzuziehen, alleine zu sein, getrennt von „meinem“ Partner zu schlafen. Das ist meine Antwort auf die Frage: was brauche ich, um mich vollständig zu fühlen. Es ist mir bewusst, dass ich da in die Trennung gehe und ich Frieden auch in Gesellschaft und angeklettet im Bett finden könnte, wenn ich es mir vergebe und dieses Bedürfnis dem Holy abgebe. Trotzdem rede ich (Ego oder Holy?) mir ein, dass ich diese freien Zeiten brauche, um mich besser mit der Quelle verbinden zu können. Wenn ich alleine bin, bin ich glückseelig und eins mit Gott ( schreit das Ego). Ich lade mich in der Abgeschiedenheit und Stille auf und kehre zurück.. Wenn mir das nicht gewährt wird, schaltet sich sofort Ego wieder ein und behauptet, ich muss jetzt ausflippen, depro sein und MUSS sofort flüchten. Da stimmt doch was nicht🤷🏻‍♀️.

    1. Das Bedürfnis nach Rückzug ist völlig normal und kenne ich auch. Allein sein, Stille suchen oder getrennt schlafen zu wollen, ist noch keine Trennung im Sinne des Kurses. Trennung findet im Geist statt, nicht darin, wie viele Menschen gerade im Raum sind. Interessant wird es dort, wo aus „Ich möchte allein sein“ ein „Ich MUSS allein sein, sonst kann ich keinen Frieden haben“ wird. Genau diesen Gedanken kannst du dem Heiligen Geist geben. Genieße deine Rückzugszeiten.Und erinnere dich: Meine Quelle ist auch da, wenn mein Partner neben mir liegt.

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