Den Ruf nach Liebe beantworten
Wir alle kennen das: Jemand tut etwas, das uns verletzt oder wütend macht, und sofort entsteht in uns das Urteil, dass er das nicht darf oder es falsch ist. Doch im Kurs wird uns klar gemacht, dass nicht die Handlung das eigentliche Problem ist, sondern das Gefühl von Schuld dahinter. Tief in uns steckt der alte Glaube, wir hätten uns von Gott getrennt. Dieses Schuldgefühl ist kaum auszuhalten. Also suchen wir Wege, es loszuwerden. Wir projizieren es auf andere im Glauben, dass es Menschen gibt, die der Liebe nicht würdig sind und bestraft werden müssen. Oder wir schieben es auf Teile in uns, die wir verurteilen, wie zu viel Essen, Wut oder Selbstsabotage. Egal ob nach außen oder nach innen, es ist derselbe Mechanismus.
Der Kurs zeigt uns, dass es in Wahrheit keine Sünde gibt. Die Welt, die wir sehen, spiegelt nur unsere eigenen Gedanken. Wenn wir jemandem wirklich vergeben, vergeben wir uns selbst. Wir entdecken, dass sein Fehlverhalten und auch unseres letztlich nur ein Ruf nach Liebe ist. Je mehr wir das üben, desto klarer erkennen wir, dass unsere wahre Natur so ist, wie Gott uns schuf. Vergebung bedeutet also nicht, eine Tat zu entschuldigen, sondern den Schleier der Schuld zu lüften, bei uns selbst und bei allen anderen. In dieser neuen Sicht erscheint die Welt sanft und lichtvoll. Jede Begegnung wird so zur Chance, uns selbst zu heilen und die unveränderliche Unschuld in allem wiederzuerkennen.
4 Antworten
Guten M☀️rgen liebe Liebende,
FRAGE Spiritualität heißt doch Geist🤔
dann ist ja der Universelle Lehrplan eine Geistesheilung von der erlernten Angst und Trennung
In die Liebe und Verbindung 🦋
und der Kurs hilft uns dabei in die Geistesgesundung I’m Ewigen Jetzt zu bleiben.
Danke an uns Alle an die Umkehr.
Wir Alle sind hier mit vollkommener Liebe angekommen 🙏
Ich will zurück treten und mich und Dich im Frieden Gottes erfahren danke 🙏🌹
Uns Allen einen Segensreichen Tag.
Hallo wach 🌺
Entschuldige, ich nochmal. Die Frage bzw. das Thema meines Kommentars von vorhin, geht auch wegen „eigener Schuld“ an anderen, die durch bzw. wegen meines „falschen Verhaltens und Tun“ nun dadurch in Not bzw. in Schwierigkeiten geraten sind…
Herzlichen Dank.
Patrick
Lieber Gottfried. Vielen lieben Dank für Deine Arbeit hier. Ich studiere seit ca. 6 Monaten den Kurs in Wundern und kann vieles nachvollziehen und habe auch schon Wunder dadurch erlebt. Über was ich stolpere ist, Vergebung ist das eine und notwendig. Wie gehe ich aber mit den „Taten“ an sich um? Z. B. Betrug, Mord, Herabsetzung und Verhöhnung usw. Das ist doch „geschehen“… wird durch die Vergebung auch künftige „Taten“ verhindert? Was macht man im außen mit den „Tätern“? Einsperren? Laufen lassen?
Vielleicht hast Du da eine Idee, wie ich damit umgehen kann/soll?
Auch eigene Schuld. Mit den „falschen“ Menschen gearbeitet und dadurch selbst in extremer Notlage…
Von Herzen ganz großen Dank.
Patrick
Vergebung im Kurs bedeutet nicht, dass wir Taten gutheißen oder verleugnen. Sie bedeutet: Ich erkenne, dass die Ursache nicht in der Welt liegt, sondern im Geist, und ich entziehe der Schuld ihre Macht. Auf der Ebene der Form bleiben klare Schritte möglich, Grenzen setzen, Polizei, Gerichte. Doch wir tun es ohne Hass, ohne Vergeltung, sondern mit dem Ziel zu schützen und zu heilen.
Vergebung verhindert nicht automatisch künftige Ereignisse, heilt aber die Wurzel, den Glauben an Trennung und Schuld. Je mehr wir vergeben, desto weniger muss sich dieser Glaube in Angriff und Leid zeigen. Auch eigene Schuld gibst du so ab. Heiliger Geist, zeig mir, dass meine Unschuld unberührt bleibt. So handeln wir nach außen klar und bleiben innerlich frei.