Tageslektion 260

Die Liebe hat uns erschaffen

Im Kurs wird immer wieder betont, dass wir uns nur dann wirklich erkennen können, wenn wir unsere wahre Quelle anerkennen: Die Liebe hat uns erschaffen und nur die Liebe. Sobald wir das Annehmen, lösen sich alle Fragen nach unserer Identität auf. Wir sind, wie Gott uns schuf. Punkt. Wir alle kennen den Gedanken: Ich gestalte mein Leben, ich habe es selbst in der Hand. Genau das meint der Kurs mit dem Wahnsinn, zu glauben, wir hätten uns selbst erschaffen.

Vielleicht sagen wir zwar, dass Gott unser Schöpfer ist, aber wir denken insgeheim, dass wir seither allein Regie führen, mit unseren Fehlern, unserer Schuld, unserer Geschichte. Doch Gott hat keine Sünde erschaffen, und was er nicht erschaffen hat, kann nicht wirklich sein. Wir haben unsere Quelle nie verlassen. Gott ist alles, und wir sind untrennbar Teil davon. Trennung hat nie stattgefunden, nicht in der Vergangenheit und nicht jetzt, sie ist schlicht unmöglich. Wenn wir uns daran erinnern, dass Gott uns erschaffen hat, erinnern wir uns zugleich an unser wahres Selbst. So wie ein Sonnenstrahl nicht von der Sonne getrennt werden kann, können wir nicht getrennt von Gott sein. Darin liegen unsere Heiligkeit und unsere Sündenlosigkeit, und genau so sieht Christus uns und unsere Brüder.

18 Antworten

  1. Lieber Gottfried
    Ich werde morgen operiert am Darm und ja ich habe Angst und was wird sein. Ich versuche es immer wieder dem heiligen Geist zu geben und versuche alles anzunehmen was kommt. Manchmal ist es sehr viel auf einmal.
    Ich weiss das ich Licht Gottes bin.
    Meine Heiligkeit grüsst deine Heiligkeit
    In grosser Dankbarkeit
    Ursula

    1. Ja liebe Ursula, du bist das LICHT GOTTES und du wirst es ins Krankenhaus und zu den Ärzten bringen.
      Und deine LIEBE wird bei dir sein.
      Herzumarmung deine Brüderin Ursula 🌻

    2. Vor der Operation kannst du dir sanft wiederholen: Ich bin in Gottes Liebe geborgen. Ich ruhe in Ihm.
      Atme ruhig, lege jede Sorge in Seine Hände, immer wieder.

      Erinnere dich: Dein wahres Selbst kann nicht verletzt werden. Die Ärzte arbeiten am Körper. Stelle dir vor, dass sie vom Heiligen Geist gefürt sind.

      Meine Heiligkeit grüßt die deine.

    3. Und unser grosser Bruder Jesus die Allumfassende Ewige Liebe ist dabei wo Du Bist ist Jesus bei Allen lade vorher ganz bewusst Jesus bist Du DA oder Jesus kommst mit💖

  2. „Ich bin wie Gott mich schuf“: Ist der Satz den ich seit Anfang des Kurses present habe, auch wenn ich die aktuelle Lektion nicht mehr auswendig weiss. Das ist sehr hilfreich, da es im Ende darum geht, in die Verbindung mit Gott, der Liebe zu kommen.
    Einen gesegneten Tag.

  3. Für das Ego ist das Ego, Gott.
    Solange wir uns mit dem Ego identifizieren,
    müssen wir denken, wir hätten uns selbst erschaffen.
    Jetzt müssen wir uns vom Ego trennen, damit unsere Sehnsucht nach Gott aufsteigen kann,
    damit unsere Gebete an den wahren und einzigen Gott gerichtet sind und wir uns mit unserer Quelle wieder verbinden mögen.

  4. Guten Morgen liebe Brüder im Geiste,
    vielen Dank für eure Fragen und vor allem vielen Dank für deine Antworten Gottfried.
    Ich habe mir selbst diese, oder ähnliche Fragen auch schon gestellt und wollte sie beantwortet wissen. Aber dann kam immer ein Gefühl aus der Mitte meiner Brust, das mich abgehalten hat zu fragen. Ich habe einfach gespürt, dass das was ich gelesen hatte einfach wahr ist. Erklären konnte und könnte ich das aber nicht. Vielleicht ist das aber mein „Lernprozess“, denn bevor der Kurs mich „gefunden“ hat konnte ich fast nichts tun, was ich mir nicht erklären konnte.
    Vielen Dank euch ALLEN.
    Namaschte ❤️

  5. Lieber Gottfried❤️
    In der Lektion steht…..Doch als Dein Gedanke habe ich meine Quelle nicht verlassen.
    🤔wieso hat die reine Liebe, die Quelle, das Bewusstsein…überhaupt einen „Gedanken“?
    Namaste
    Anita

    1. Im Kurs ist „Gedanke“ kein Gedanke, wie wir ihn aus dem Alltag kennen. Es ist eher ein Bild für eine lebendige Ausdehnung. So wie Licht nicht aufhören kann, sich auszubreiten, dehnt sich die Liebe Gottes aus und das nennt der Kurs Seinen „Sohn“ oder eben Seinen „Gedanken“.

      Es geht also nicht um ein einzelnes Grübeln, sondern um Sein Wesen, Liebe erschafft Liebe. Was aus der Quelle kommt, bleibt Teil der Quelle. Deshalb kann dieser „Gedanke“ die Quelle nicht verlassen.

  6. Guten Morgen lieber Gottfried, warum wird heute im Übungsbuch davon geschrieben, dass wir Gottes „Söhne“ sind ? Warum steht da ein Plural. Mehrere Söhne hieße ja eine Trennung zwischen dem einen und dem andern Sohn zu akzeptieren. Gibt es noch eine andere Möglichkeit dieses Wort zu verstehen? Vielen lieben Dank und Namaste Matthias

    1. Im Sprachgebrauch des Kurses bedeutet Söhne nicht viele getrennte Wesen. Es ist ein sprachliches Bild dafür, dass die eine Schöpfung Gottes in unzähligen Ausdrucksformen erscheint. Wenn im Plural von Söhnen gesprochen wird, zeigt das nicht Trennung, sondern die Vielfalt der Erscheinung in der EINEN Identität. So wie viele Wellen ein und derselbe Ozean sind, so sind die Söhne viele Spiegelungen des einen Sohnes Gottes, der Christus ist. Der Kurs greift hier die biblische Sprache auf und führt sie zu ihrer tieferen Bedeutung: Es gibt nur einen Sohn, den Christus und wir alle sind gemeinsam dieses eine Kind Gottes. Plural in den Worten, Einheit im So Sein.

      Namaschte

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