Tageslektion 259

Finde heraus, was du nicht mehr brauchst

Jedes Wort, das ausgesprochen wird, kommt von einem Ort der Liebe oder einem Ort der Angst. Dies ist eine mächtige Idee. Und es ist eine, die mein Leben wirklich vereinfacht hat, wenn ich mich an sie erinnere. Leider habe ich jahrzehntelang die alte Gewohnheit entwickelt, zu versuchen, herauszufinden, warum die Menschen auf meinem Weg taten, was sie taten, oder sagten, was sie sagten.

Ich war fixiert davon, herauszufinden, was andere dachten und warum, damit ich meine Gedanken und Handlungen so orchestrieren konnte, dass sie mit ihren übereinstimmten. Ich wollte geliebt werden und nahm an, dass der Weg, das zu bekommen, darin bestand, gleich gesinnt zu sein. Mein Bedürfnis, von allen akzeptiert zu werden, kontrollierte mich völlig.

Das Studium mit diesem „Kurs in Wundern“ tut mir und meiner Welt gut. Ich lebe nicht mehr in ständiger Angst vor den weltlichen Geschehnissen oder versuche zu erkennen, was ihre Handlungen bedeuten und frage mich dann, ob die Situation etwas von mir verlangt. Angst erzeugt immer Schuld und hält uns in dunklen Zuständen fest.

Da es mir nun möglich ist, Situationen, die mich früher unnötiger Weise einnahmen, einfach zu verlassen, habe ich den Kopf frei, um nur das zu tun, was wirklich ansteht. Sobald wir durch unser „Heiliges Selbst“ zu denken und handeln beginnen, werden wir sehr schnell bemerken, welche Situationen wir nicht mehr brauchen.

4 Antworten

  1. Zu wissen, daß es nur Liebe und Angst gibt macht mir klar, daß z.B. meine heutige Wut auf meinen Partner wegen einer Lappalie aus der Angst heraus kam. Ich sprach sofort innerlich das Gebet “Heile DU (heiliger Geist) meine auf Angst basierenden Gedanken.” Dabei ging ich in einen anderen Raum, um meinem Ego nicht Gelegenheit zu geben, sich aufzuspielen. Ist mir nicht vollständig gelungen, doch das Gebet hat sofort die Spitze rausgenommen.
    Ich spreche das Gebet derzeit täglich und oft. Es wirbelt Staub auf, da kommen so viele Dinge zutage, von denen ich nicht dachte, daß es sie in mir noch gibt.

    Endlich bin ich in der Lage, ein wirklich konkretes wie einfaches Werkzeug was schon immer da war und welches ich auch einst nutzte (es war das “Gebet der Hingabe” von Sai Baba gewesen) und dann “vergaß”, (wieder) anzuwenden. Nur jetzt noch klarer, noch einfacher, überall und immer anwendbar, ob an der Marktkasse, oder im Wald wo Waldarbeiter lärmend arbeiten, ob abends im Bett oder nachts wachliegend. So habe ich gestern nacht etwas in mir gefunden, von dem ich sehr! dankbar bin, es endlich eingestehen und abgeben zu können. Wie genial einfach ist das denn!!!

    Danke Gottfried, danke Heiliger Geist!!!

  2. Gottfried Sumser, ich bin dir sehr dankbar 🙏. Durch dich habe ich zum Kurs gefunden. Du erklärst die Lektionen so verständlich. Ich danke dir von Herzen dafür.
    Herzensgrüße SELINA 💐

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