Tageslektion 258

Nichts fehlt, alles ist gegenwärtig

Darum geht es im ganzen Übungsbuch, dass wir uns erinnern. Wir üben, uns immer wieder an das zu erinnern, was wir tief im Inneren längst wissen. Wie oft am Tag kommt uns die Tageslektion wirklich in den Sinn? Wie oft halten wir für einen Moment inne, um still zu sein und daran zu denken? Und wie oft bemerken wir, dass unser Geist stattdessen um ganz andere, kleine Ziele kreist? Die festen Übungszeiten, morgens, abends und stündlich, sind kein Pflichtprogramm, sondern Geistesschulung. Sie helfen uns, den Blick zu heben und nicht von den vielen kleinen Wünschen und Sorgen gefangen zu bleiben.

Alles, was nötig ist, ist unseren Geist darauf zu trainieren, die vielen kleinen, vergänglichen Ziele beiseitezulegen und uns daran zu erinnern, dass unser einziges Ziel Gott ist. Wir müssen nichts suchen, denn die Erinnerung an Gott ist bereits in uns. Sie wird von den Spielsachen der Welt nur überdeckt, es sind Dinge, die wir erreichen wollen, Erfolge, besondere Beziehungen, Ablenkungen aller Art. Jedes Mal, wenn wir heute spüren, dass uns etwas anderes lockt, können wir die heutige Lektion 258 als liebevolle Einladung verstehen, zurückzukehren zu diesem einen Ziel. Denn nichts, was wir uns wünschen könnten, reicht auch nur annähernd an die Freude heran, die aus dieser Erinnerung kommt.

3 Antworten

  1. Lieber Gottfried
    Danke❣️Es tut so gut zu wissen, dass das Drehbuch geschrieben ist. Die Freiheit wie ich darauf reagiere, will ich gerne annehmen. Das ist für mich Selbstermächtigung.
    Ich nehme das Geschenk dankend an und übe alles mit den Augen des HL. Geistes zu sehen.
    Wahrscheinlich eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Eine annehmende Haltung für jede Situation üben. Alles andere macht für mich keinen Sinn mehr.
    Seid alle gesegnet ❣️
    In Liebe Barbara

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