Deine Beweismittel taugen nichts
Es ist wichtig, wachsam zu bleiben, wenn wir die Interpretationen betrachten, die wir allem geben, was wir wahrnehmen, und bereit zu sein, um Hilfe zu bitten, um unsere „Heiligen Freunde“ mit den Augen Christi zu sehen. Deshalb erfordert es so viel Arbeit und Disziplin. Es scheint viel einfacher zu sein, sich einfach auf die vom Ego angebotenen „Beweise“ zu verlassen, weil wir es mögen, mit unseren Urteilen über andere Recht zu haben. Diese Urteile basieren auf den „Beweisen“, die von unseren Sinnen gesammelt werden.
Doch es ist das Ego, das diese Sinne lenkt. Daher basieren die gesammelten Informationen auf den Überzeugungen, die wir derzeit im Geist hegen, und nicht auf der Wahrheit. Wenn wir uns also von unseren Wahrnehmungen leiten lassen, werden wir uns in unserer Sicht auf unsere „Heiligen Freunde“ immer irren. Es kann beunruhigend sein, einzuräumen, dass wir es einfach nicht wissen. Es mag sich anfühlen, als würde sich der Boden unter unseren Füßen verschieben, ohne dass wir in diesem neuen Gebiet, das wir nun erkunden, festen Halt finden.
Ein Kommentar
Ihr Lieben,
Es fühlt sich tatsächlich momentsn so bei mir an, dass ich zum einen an einem Punkt angelangt bin( wie gestern im Podcast geschildert) ,dass ich teilweise das Gefühl habe es tut sich nix durch das Praktizieren des Kurses oder ich mache etwas falsch. Ja, die Erschütterungen in meinem Geist, in meinem Leben, haben. tiefe Zweifel ans Tageslicht gebracht, ob ich mit dem Kurs den richtigen Weg gehe.
Natürlich habe ich mir gesagt, sei geduldig.
Dennoch ist es in den scheinbaren Krisen für mich oft herausfordernd im Vertrauen zu bleiben. Ich hatte genau den Gedanken: mir wird es durch das Praktizieren sehr schnell besser gehen. Jedoch es ist logisch, dass erst aufgeräumt werden muss, bevor sich etwas Neues zeigen kann..
Deshalb kam das Mutmachen, der Zuspruch gestern durch den Satsang für mich genau zum rechten Zeitpunkt. Ich bin zutiefst dankbar dafür, lieber Gottfried 🙏