Tageslektion 255

Nichts kann meinen Frieden stören

Das Ego flüstert uns zu, dass äußere Umstände darüber bestimmen, ob wir ruhig und glücklich sind. Doch das stimmt nicht. Wenn wir eine Schöpfung Gottes sind, dann tragen wir auch seine Kraft, die Macht in uns, uns jetzt für Frieden zu entscheiden. Gott sagt, dass dieser Frieden bereits unser ist. Lasst uns darauf vertrauen und es ausprobieren. Wir können den Tag wählen, in vollkommenem Frieden zu verbringen. Immer wieder erinnern wir uns: Ich will heute nur das, was mein Vater für mich will, seinen Frieden.

Natürlich werden Situationen auftauchen, die diesen Frieden stören wollen. Dann können wir still sagen: Ich wähle stattdessen Frieden. Oder: Das kann mir den Frieden, den Gott mir gegeben hat, nicht nehmen. Mit jedem Mal, wo wir uns so entscheiden, wächst unser inneres Vertrauen und wir spüren, dass Gottes Zusage wahr ist. Wir müssen nicht perfekt sein. Wir sind in einem geistigen Training. So wie wir beim Gitarre üben anfangs langsam und bewusst jeden Akkord setzen, lernen wir jetzt, Frieden zu wählen. Fehler sind Teil des Weges. Mit der Zeit wird Frieden zur Gewohnheit, die ganz von selbst geschieht. Heute wollen wir uns daran erinnern, dass der Friede Gottes bereits in unserem Geist ruht. Er wartet nur darauf, dass wir uns daran anschließen. Gemeinsam sagen wir Ja dazu und lassen diesen Frieden durch uns hindurch zu allen Menschen fließen.

4 Antworten

  1. Lieber Gottfried liebe Silke, vielen Dank für eure wertvollen Gaben an uns ,sei es durch eure Podcast jeden Tag. Und auch durch das wunderschöne Seminar in Kisslegg, dass so ein grosses Geschenk an uns war , danke nochmals dafür. Das kann man eh nicht bezahlen. Eine gute Zeit für alle. Johanna

  2. Guten Morgen lieber Gottfried, du sagst heute es gibt nichts bösartiges in diesem Traum, etwas später sagst du, dass Beurteilen bösartig sei. Wie kann das beides wahr sein? Lieben Dank und einen gesegneten Tag Matthias

    1. Wenn ich sage, es gibt nichts Bösartiges, meine ich: In Wirklichkeit, in Gottes Schöpfung, gibt es kein Böses. Alles, was Gott erschaffen hat, ist Liebe. Wenn wir aber urteilen, erleben wir im Traum der Trennung etwas, das sich bösartig anfühlt, weil wir mit dem Ego denken. Das Urteil selbst ist nur ein Gedanke, eine Illusion, aber eine, die uns Schmerz bringt, solange wir ihr glauben.

      In Wahrheit gibt es kein Böses.
      Im Traum können wir durch Urteile Bösartigkeit erfahren, weil wir sie denken.
      Darum lädt uns der Kurs ein, diese Gedanken dem Heiligen Geist zu geben und zu sehen, dass sie keine Macht haben.

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