Tageslektion 250

Es gibt in Wahrheit nichts zu sehen außer uns selbst

Wenn wir die Menschen um uns herum klein oder begrenzt wahrnehmen, sehen wir uns automatisch auch so. Wie ich dich sehe, so sehe ich mich selbst. Die heutige Lektion 250 meint damit nicht diese grenzenlose Selbstverwirklichung, wie sie oft in Seminaren versprochen wird: Du kannst alles erreichen, wenn du nur willst. Es geht darum, welche Grenzen wir der Liebe setzen, wenn wir andere und uns selbst auf Schwächen, Fehler und Mängel reduzieren.

Sehen wir heute unsere Brüder und Schwestern als den Heiligen Freund in seiner Herrlichkeit? Oder sehen wir sie als schwach und fehlerhaft? Erkennen wir das heilige Licht in ihnen oder überdecken wir es mit unseren Projektionen? Wenn wir ehrlich sind, bemerken wir, dass wir automatisch im Wiederholungszwang Mangel sehen. Wir vergleichen, wir urteilen, wir finden Schwächen. Und weil wir so schauen, sehen wir auch uns selbst voller Fehler. Doch wir haben die Wahl. Wir können uns heute entscheiden, mit den Augen Christi zu schauen. Wir können beschließen, Licht, Liebe und Sanftmut zu sehen, in uns und in anderen. Und wenn uns auffällt, dass wir jemanden oder uns selbst wieder kleiner sehen, als Gott uns schuf, können wir das als Illusion erkennen und dem Heiligen Geist übergeben. So tritt das Licht hervor, das wir bisher verborgen hielten.

5 Antworten

  1. Ihr Lieben,
    Ich bin tatsächlich an einem Punkt, wo ich sehr geprüft werde. Ich beobachte und spüre die Fallen des Egos und erkenne Ziebulon .
    Mit äußerster Kraft bitte ich den Hl. Geist um Hilfe und Ggebiete dem Ego zu schweigen..
    Ich gestatte mir zu erkennen, dass ich mich immer neu und für den Frieden entscheiden kann. Gleichzeitig beginne ich zu zweifeln, weil ich es (noch) nicht fühle. Ich möchte am liebsten hinschmeißen…dann frage ich mich, bin ich süchtig nach Konflikten, Wut und Angriff? Weil es sich komisch anfühlt, plötzlich einen Hauch von Frieden zu spüren….
    Und dann bin ich so froh, wenn du lieber Gottfried, in den letzten beiden Podcasts Mut machst und sagst, dass es sich lohnt.
    Nur ganz zaghaft, beginne ich dem Glauben zu schenken, weil alles so schwer erscheint.
    Dann wiederum sage ich mir:Das ist meine Projektion. Niemand sonst trägt die Verantwortung.
    Danke, für euer Sein🙏
    Danke, lieber Gottfried für dein Wirken.
    Seid gesegnet. ❤️
    Barbara

  2. Danke für das bewusst machen, wie automatisiert wir sind. Immer wieder die Wahl zu haben, bringt uns in eine Leichtigkeit, Entspanntheit. Einen gesegneten Tag uns Lichtträgern.

  3. Ich sehe meine Schwester und meinen Bruder als den Heiligen Freund.
    Absichtslosigkeit und ohne Illusionen in Raum und Zeit mögen uns leiten.
    In Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit gegenüber dem Göttlichem-Dasein.🙏
    So sei es.💖

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