Tageslektion 240

Vom Irrweg zurück nach Hause

Wenn ich Angst habe, glaube ich nicht, dass ich mich selbst täusche oder betrüge. Ich glaube, dass es etwas Reales gibt, das mein Wohlbefinden bedroht, also baue ich meine Abwehr auf und entwickle Strategien, um mich zu schützen. Wenn wir unsere Erfahrungen ehrlich betrachten, wird uns bewusst, dass wir ständig Angst haben. Wir mögen Momente des Friedens und der Befreiung von der Angst in heiligen Augenblicken erleben, aber meistens werden wir täglich an unsere Ängste erinnert. Wir bemerken nicht, dass wir einem Fremden das Steuer überlassen haben.

Wir blicken auf eine Welt, von der wir glauben, dass sie die Macht hat, uns zu verletzen. Indem wir alles außerhalb von uns selbst wertschätzen, geben wir ihr Macht. Wir fühlen uns von Kräften manipuliert und kontrolliert, die scheinbar außerhalb unseres eigenen Geistes liegen, und wir bauen Abwehrmechanismen gegen sie auf und versuchen, das Ergebnis zu kontrollieren. So verstärken wir unsere Ängste immer weiter. Doch Jesus erinnert uns daran: Sobald wir Ihm die Führung übergeben, wird die Angst losgelassen, weil die Schuld losgelassen wird. Er versichert uns, dass wir, wenn wir unsere Unschuld akzeptieren, wissen, dass uns nichts schaden kann, weil wir uns nicht mehr mit dem Körper identifizieren. Wenn unser Geist geheilt ist und wir in einem glücklichen Traum leben, werden wir nicht mehr von irgendetwas außerhalb unseres Geistes kontrolliert.

4 Antworten

  1. Danke Swen für deine wundervollen Texte und Zeichnungen. Sie inspirieren uns und senden Augenblicke, Einblicke der WAHRHEIT, der LIEBE, die wir Alle sind.
    Einen gesegneten Tag.

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