Ich brauche nichts zu tun
Letztendlich legen wir immer noch zu viel Vertrauen in den Körper als Quelle der Kraft. Alle unsere Pläne beziehen auf die eine oder andere Weise den Körper mit ein – sein Wohlbefinden, seinen Schutz und seine Genüsse. Viel Zeit und Aufmerksamkeit fließen in die Pflege des Körpers: ihn zu waschen, zu ernähren, zu verwöhnen, zu trainieren, ihm Ruhe zu gönnen und ihm Vergnügen zu bereiten. Er wird zum Mittelpunkt unserer gesamten Aufmerksamkeit.
Auf diese Weise wird der Körper zum Selbstzweck und nicht zum Mittel, um dem Prozess des Erwachens aus diesem Traum zu dienen. Er wird zum einzigen Mittelpunkt unserer Existenz, anstatt ein nützliches Werkzeug zu sein, um Liebe, Frieden und Freude zu vermitteln. Was uns erschreckend bewusst werden lässt, ist, dass der Körper im gegenwärtigen Moment überhaupt nicht existiert. Er wird immer nur erinnert oder erwartet. Deshalb wird der Körper vergessen, wenn wir in die Gegenwart, das JETZT, eintreten. Er ist nichts und nirgendwo. In der Erfahrung des heiligen Augenblicks erhaschen wir einen Blick auf das ewige, formlose Selbst, das unsere Wirklichkeit ist.
Ein Kommentar
Da fallen Lasten von mir, die ich meinte tragen zu müssen – die es gar nicht gibt 👀
Was für eine Befreiung.
Von Herzen Dank – immer und immer wieder .🙏🏻
♥️💎