Tageslektion 18

Unsere Interpretation bestimmt, wie wir sehen

Wenn wir Menschen erleben, die uns schaden, dann haben wir in Wirklichkeit selbst dafür gesorgt, dass es so ist. Warum sollten wir das tun? Warum sollten wir wollen, dass andere uns verletzen, verlassen und schikanieren? Einfach um den Glauben zu bekräftigen, dass wir das Ergebnis dessen sind, was andere tun. Das kommt von unserem Wunsch, keine Verantwortung für die Trennung zu übernehmen. Deshalb ziehen wir es vor, uns als von Gott verlassen zu sehen, anstatt uns als Verursacher der Trennung zu betrachten.

Auf diese Weise glauben wir, dass wir unsere Unschuld bewahren können und Gott für unseren Zustand verantwortlich ist. Wir übertragen dasselbe Denksystem auf unsere Erfahrungen in der Welt und halten an der Geschichte des Opfers fest. Wir erzählen unsere Geschichte, wie sehr wir uns bemüht haben, in einer schwierigen Welt zu bestehen, und wir suchen nach anderen, die sich auf unsere Seite stellen. Diese Strategie des Egos wird den Schmerz im Geist niemals heilen, solange wir an der Geschichte festhalten.

8 Antworten

  1. Einen wundervollen Sonn☀️Tag euch allen✨
    Was für eine Schulungsmöglichkeit des Geistes, durch den Kurs, Erfahrungen, Prüfungen, Erkenntnis-reich! Wie unfassbar machtvoll sich das Ego wehrte, die Verantwortung für all die schmerzvollen Erlebnisse zu akzeptieren,und bewusst beobachtend achtsam, das Feld zu nähren
    ! Das stets fragende Kind, hat sich oft beschämt und unsicher zurückgenommen, weil belächelt und als naiv beurteil wurde!
    Ab heute frage ich durch den HG ✨ danke für das heutige Geschenk lieber Gottfried❤️
    Gemeinsam heilen Danke🙏🏼 in Liebe zu euch allen!

  2. Das, mit dem Tropfen Farbe in einem klaren Wasser, ist für mich eine sehr anschauliche und hilfreiche Darstellung! DANKE, lieber Bruder!

  3. Lieber Gottfried, danke für deine wunderbaren Worte!
    Danke Heiliger Geist!
    Hier ein Kindergebet, dass mich schon mein ganzes Traum-Leben begleitet:

    Vom Kopf bis zum Fuss
    Bin ich Gottes Bild
    Vom Herzen bis in die Hände
    Fühle ich Gottes Hauch
    Spreche ich mit dem Munde
    Folge ich Gottes Willen
    Wenn ich Gott erblicke
    Überall
    In Mutter und Vater
    In allen lieben Menschen
    In Tier und Blume
    In Baum und Stein
    Gibt Furcht mir nichts
    Nur Liebe zu Allem
    Was um mich ist

  4. 🙏🏻Werdet wie die Kinder🙏🏻
    Danke, lieber Gottfried, für dein wundervolles und sanftes Erinnern!

    🕊️Eure Kinder🕊️

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
    denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
    denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
    Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

    Khalil Gibran

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