Tageslektion 17

Die Welt – eine Seifenoper

Wir leben im Zeitalter der Information. Wir leben in einer Zeit, in der das Handy, die SMS, die sozialen Netzwerke, die E-Mail, der Computer und der Fernseher unsere Vorstellung von der Welt beeinflussen. Je mehr Informationen ich besitze, desto sicherer kann ich die Bestandteile meiner privaten Welt bestimmen. Ein elektronischer Bildschirm an der Wand sagt uns, was wertvoll und real ist, was elegant, prächtig und erhaben ist, was anstößig und abstoßend ist, was cool ist und was nicht. Das Fernsehen zeichnet sich durch seine Seifenopern aus. In einer Seifenoper sind Fehler, Schuld, Angst und Hass allgegenwärtig. Es gibt nur eine Regel: Niemand darf glücklich sein! Dort finden wir: die schönsten Häuser, Autos, Menschen und Juwelen.

Aber auch hier wuchern Isolation, Kummer, Leid und geistige Unterernährung. Die Charaktere sind manipulativ, jeder ist auf sich selbst bedacht, sie lügen und betrügen, niemand ist wirklich selbstlos, niemand ist glücklich. So ist es in der Welt des Egos. Wir erschaffen durch unsere Gedanken, die wir in alles hineinlegen unsere eigenen Seifenopern in der unseren Familien, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen mitspielen.

14 Antworten

  1. Die Bilder von Sven Hilnhagen sind der absolute Hammer! Jeden Tag erlebe ich das grosse Staunen, über die Fantsie welche da zu Tage tritt!!!! D A N K E

  2. In meinem bisherigen Verständnis davon ist besagte “Trennung“ ein Synonym für: Dualität. Also z.B.: Ich und Du; Beobachter und Beobachtetes; Innenwelt (Gedanken, Emotionen, Gefühle, Ich bin Gewahrsein) und Aussenwelt (Universum, die Anderen, jegliche Formen); sowie Leben und Tod; Vergangenheit und Zukunft usw.
    Also die Dualität als die letztendliche Wahrheit zu bezeichnen, ist eine Grundlage des Egodenksystems (trennendes Denken). Welches auf unserem bisher gelernten Wissen und Verstand beruht, und somit für Realtät angenommen wird. Und wir haben bisher fest daran geglaubt!
    Der Kurs in Wundern erklärt hingegen, dass Trennung in Wahrheit nie sein könnte und es nur Non_Dualität gibt (alles ist Gott, alles ist eins, und du bist darin enthaltenen – somit bist du alles und wie Gott – Abstrakter, formloser, freier Geist der nur Liebt).
    Doch wir sind uns dessen nicht bewusst bzw. sehen es nicht so, wegen unseres Glaubens an unsere Welt der Dualität. Und da wir wie Gott sind, erschaffen wir durch unsere Gedanken und unseren Glauben an Trennung, eine Welt der Dualität.
    Dies geht nur, da wir uns entschieden hatten die Non-Dualität, die wir sind, zu vergessen. Und dieses Vergessen hat zu einer Alternative zum ewigen Himmelreich geführt, die im Kurs in Wundern auch: Traum des schlafenden Christus genannt wird. Im fernöstl. “Maya“-Illusion.
    Non-Dualität ist Liebe. Verbundenheit und Einheit als Gefühl im Jetzt. Damit einher geht ewiger innerer Frieden, grenzenlose Freude, vollkommene ewige Sicherheit. Letztlich ist der Himmel ein Bewusstseinszustand, ein Gefühl bzw. Gewahrsein.
    Es geht also bei der Aufhebung der “Trennung“ und der trennenden Gedanken nicht ums Erwachen machen in Zeit, sondern ums Erinnern, dass es keine Trennung gibt. Also die Erkenntnis: Ich bin es!

    ☺ Soweit mein Verständnis und zunehmend auch Gefühl/Erfahrung durch die Praxis des Übungsbuches von Ein Kurs in Wundern.

    Uns Allen einen freudvollen Weg nach Hause!

    1. Liebe Snežana
      Unter trennend verstehe ich, wenn ich etwas anders mache als die Andern und dies lieblos tue – z. B. um mich besser zu stellen, als die Andern, um Vorteile für mich zu erreichen …
      Selbstverständlich kann ich Dinge anders machen und dies liebevoll, indem es auch für die Andern hilfreich ist, ohne dass es belehrend oder überheblich für sie wirkt.
      Gemeinschaftlich, einander gegenseitig unterstützend unterwegs sein, oder so arbeiten zu können, ist sehr effektiv, effizient und auch freudvoll und, sehr verbindend …

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