Tageslektion 155

Lass dich unterstützen

Um Inspiration in deinem Tag zu erfahren, tritt einen Schritt zurück und lass Ihn heute dein Führer sein. Denke daran, dass uns in Lektion 153 Anweisungen für die Praxis dieser zwanzig Lektionen gegeben wurden. Wir beginnen jeden Tag damit, unsere Aufmerksamkeit so lange wie möglich auf die Lektion zu richten, mindestens fünf Minuten und bis zu fünfzehn Minuten oder länger. Und am Abend wenden wir uns erneut in Dankbarkeit und Freude an Ihn.

Wir versuchen, uns auch stündlich an die Lektion zu erinnern, und bitten um Führung für die nächste Stunde, während wir Ihm für die Gaben der vergangenen Stunde danken. Deine Ausrichtung gewinnt dadurch an Klarheit und Beständigkeit, damit dein Geist nicht mehr von seinem Ziel abgelenkt wird. Diese Lektionen laden zu aufrichtiger Aufmerksamkeit als natürlichem Ausdruck des Herzens ein. Lass uns diesen Schritt voller Zuversicht gehen. Der Kurs erinnert uns daran, dass wir nicht allein gehen. Jeder Schritt, den wir in Aufrichtigkeit tun, wird unterstützt. Deshalb dürfen wir mutig sein. Nicht weil wir alles wissen, sondern weil die Liebe vor uns hergeht.

11 Kommentare

  1. Liebe Ela,
    meiner Ansicht nach triffst du bewusst die Entscheidung mit dem Hl. Geist aus der Liebe oder bewusst die Entscheidung aus der Angst heraus. Dagegen ist nichts einzuwenden. Entscheidend ist, welchen Weg du wählst: bewusst mit dem Hl.Geist oder bewusst mit dem Ego.
    Das Bewusste,ist die Entscheidung mit wem du gehst. Steuerst du selbst bewusst im Vertrauen( auf wen?), tust du es allein, ohne Führung.
    Natürlich gibt es auch Menschen, die alles unbewusst tun.
    Ich hoffe, ich konnte zur Klärung beitragen.
    Und bedenke, jeder ist in seinem Prozess. Du kannst nichts falsch machen, weil dein Drehbuch geschrieben ist.
    Alles Liebe♥️
    Barbara

  2. „Was, wenn du nicht dazu bestimmt bist, dein eigener Führer zu sein?“
    Das ist DIE entscheidende Frage und v.a. auch „Wer ist dieses Du?“ .
    Doch bemerke ich, dass ich mein Leben jeden Tag auf’s Neue eben doch unbewusst bestimme und führe, durch meine Gedanken meine Überzeugungen, Glaubenssätze und so weiter.
    Jetzt meine Frage, die mir ständig unter den Nägeln brennt:
    Was ist dagegen einzuwenden daran zu arbeiten, mein Leben bewusst statt unbewusst zu lenken?
    Ich mache aktuell eine Ausbildung, da geht es im Kern darum, sich zu einem bewussten Schöpfer zu ent-wickeln und die Grenzen und Anhaftungen der materiellen Welt zu erweitern bzw. zu überwinden. Oftmals scheint es sich mit dem Kurs zu widersprechen, dann aber stellt es auch wieder eine gute Ergänzung dar. Das Erkennen, dass letztendlich nichts eine Bedeutung hat, hilft mir sehr, so sehe ich das alles einfach spielerisch.
    Wir leben jeden Tag mit all unseren Programmierungen und mit der scheinbar äußeren Welt. Wer schafft es denn bereits, sich nur noch vom Heiligen Geist bzw. Höheren Selbst führen zu lassen, keine persönlichen Entscheidungen im Alltag mehr zu treffen, solange die vielen Programme noch aktiv sind? Ich höre jeden Tag deine Podcasts. Sehr lange habe ich auch täglich die Lektionen gemacht, der Kurs, also das Buch selbst interessiert mich weniger, muss ich gestehen. Ich kam irgendwann an den Punkt, dass mich die Passivität und Leere, die daraus entstand, mürbe gemacht hat und meine vielen Programme ständig ja doch weiterliefen. So kam ich zu der Ausbildung und zu den Fragen, die ich dir und mir stelle.
    Liebe Grüße!

    1. Niemand muss warten, bis alle Programme verschwunden sind, bevor er dem Heiligen Geist folgen kann. Der Kurs verlangt keine Perfektion. Er bittet nur um ein wenig Bereitschaft. Auch bei einem fortgeschrittenen Schüler/Lehrer laufen noch alte Muster ab. Der Unterschied besteht darin, dass sie immer schneller erkannt werden und man ihnen weniger Glauben schenkt.
      Der Heilige Geist übernimmt dein Leben nicht wie ein Fremder am Steuer. Er geht jeden Schritt mit dir. Du triffst weiterhin Entscheidungen, gehst einkaufen, arbeitest, planst und lebst. Die Frage ist nur: Aus Angst oder aus Vertrauen? Wenn der Kurs bei dir zeitweise Leere oder Passivität ausgelöst hat, dann war das vermutlich eine wichtige Erfahrung. Der Kurs führt nicht in die Passivität. Er führt in einen Zustand innerer Führung, aus dem Handeln ganz natürlich geschieht.

      1. Danke Gottfried für deine Antwort, auch wenn meine Frage: „Was ist dagegen einzuwenden daran zu arbeiten, mein Leben bewusst statt unbewusst zu lenken?“ nicht beantwortet wurde. Also noch konkreter: Was ist dagegen einzuwenden, daran zu arbeiten (was das Gegenteil von Abgeben an den HG darstellen würde), bewusste, auf Vertrauen basierende, statt unbewusste, auf Angst basierende Entscheidungen zu treffen?“
        Nochmals ganz liebe Grüße, von Herzen!

        1. Bewusstsein im Augenblick ist wichtig, statt Unbewusstheit.
          Unbewusstheit bedeutet für mich Träumen, in Illusionen zu leben. Bewusstsein im Hier und Jetzt bedeutet im Augenblick zu leben.
          Keine sogenannten Fehler aus der Vergangenheit und keine Zukunftsängste belasten mehr unsere Gegenwart.
          Also stehe zu deinem BEWUSSTSEIN.
          Darin ist nichts falsches, es beinhaltet die Wachheit, das Loslassen, die Wahrheit und die wahre Liebe kann sich so zeigen. Mach so weiter!
          In Liebe zu unserer Schöpfung, in Dankbarkeit.

      2. Mich hat heute jemand gefragt ob ich ein Burnout habe oder mir das Leben nehmen möchte, ich war schockiert nur weil ich jemanden um Rat gefragt habe was Familie und persönliche Themen betrifft. Ich möchte weder mir das Leben nehmen noch habe ich Burnout, ich möchte etwas finden was mir Freude macht und wo ich gleichzeitig das Leben gestalten kann, das schockierte mich sehr als ich so eine Gegenfrage bekam. Ehrlich gesagt, habe ich innerlich immer schon gemerkt das ich nicht mehr dort Nachhacken sollte, jetzt habe ich es und bekomme jetzt die Antwort. Das ist nicht der Weg. Wow eine große Erkenntnis. Gleichzeitig frage ich mich wo ist meine Familie? Warum sind die alle so verstummt, möchten keinen Kontakt mehr. Wehren mich ab. Ich bin wirklich Ratlos was das betrifft. Gott, Jesus wer auch immer wird mir helfen das die Dinge wieder in Ordnung kommen. Gerade habe ich das Gefühl es fällt alles auseinander. Auch Personen die mir nicht mehr dienen sind wie weg, ich fühle mich oft allein gelassen. Dann schließe ich meine Augen und möchte nur schlafen, damit ich mich erholen kann von all dem Suchen. Was suchen wir eigentlich und was ist eigentlich die Aufgabe in all dem Sein? Heute sind wieder viele Fragen da, die ich lange unterdrückt habe. Wer bin ich? Was ist mein Job? Danke für Euere Antworten.

        1. Ich habe meine Wahrheit gesagt, meiner Mutter. Sie war erleichtert und ich habe ihr meine ganzen Ängste bezüglich unserer Familie gesagt aus den letzten Jahren. Jetzt lese ich im Kurs: „Du kannst nicht lernen was vollkommene Liebe ist, weil ein gespaltener Geist sich selbst zu einem schlechten Schüler macht.“ ich habe jahrelang zwischen beiden Eltern gestanden um sie zusammenzuhalten. Es ging nicht, dann kam die Scheidung als ich bereits erwachsen war, es war noch schlimmer glaube ich als wie wenn ich jünger gewesen wäre. Da es sich wie ein scheitern angefühlt hatte. Jetzt bin ich bereit zu vergeben und einen Schritt zurück zu treten um die ganze Situation endlich aus einer anderen Sicht zu sehen, obwohl mein Herz noch immer Traurig darüber ist. Das war mein Wunder heute. Danke

  3. Ich bin so bereit mich führen zu lassen. Es ist ja so viel leichter. Jesus ich lege meine Hände ✋️ in deine Hände. Ich danke dir für deine Liebe und Führung. Danke ❤️ danke ❤️

  4. Seit meinem 8. Lebensjahr ist dies mein Gebet:
    „Jesus, du guter Hirt, führe mich!“
    Er ist bei mir geblieben, auch wenn ich vor Ihm her eilte und vergessen habe😘 Die Wahrheit trägt mich liebevoll💞 Heute bekräftige und fühle ich, was mich mit 8 Jahren im Religionsunterricht tief berührt hat. Es ist mein WILLE, den ich mit GOTT teile.💞DANKE💗
    I

  5. Danke lieber Bruder Gottfried für deine Worte.🙏
    Ich wähle den 3. Weg.
    Ich habe Vertrauen, trete einen Schritt zurück und überlasse Ihm die Führung.
    Danke heiliger Geist, Danke GOTT!
    In Liebe und Dankbarkeit.❤️

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