Wie kann ich lernen, zu vergeben?
Vergebung beginnt bei den kleinen Störungen des Alltags: der schlechten Laune eines Familienmitglieds, dem Stau, einem Missverständnis oder dem Hund, der den Teppich beschmutzt hat. Diese Situationen zeigen, wie schnell wir etwas Äußerem die Macht geben, unseren Frieden zu bestimmen.
Der Kurs führt die Ursache des Unfriedens in den Geist zurück. Das Ereignis löst den Ärger scheinbar aus. Seine eigentliche Ursache liegt in unserer Deutung und in der Entscheidung, dem Ego zu folgen.
Vergebung bedeutet deshalb: Ich halte inne. Ich erkenne mein Urteil. Ich übergebe meine Wahrnehmung dem Heiligen Geist.
Danach tun wir, was praktisch erforderlich ist. Wir reinigen den Teppich, führen ein klärendes Gespräch oder setzen eine Grenze. Der innere Angriff wird dabei aufgegeben. Die kleinen Ärgernisse sind unser tägliches Übungsfeld. Durch sie erfahren wir, dass eine andere Sicht möglich ist und Frieden von unserer geistigen Entscheidung abhängt. So wächst das Vertrauen, auch tiefere Verletzungen dem Heiligen Geist zu überlassen.
Der Heilige Geist nimmt uns keinen Groll weg, an dem wir festhalten wollen. Er braucht unsere Bereitschaft: „Ich möchte Gott als mein einziges Ziel anerkennen. Heiliger Geist, führe du mich hierin.“
Mit zunehmender Übung wird Vergebung unmittelbarer. Wir müssen uns dann immer seltener erst lange ärgern und später vergeben. Denn jedes Festhalten am Urteil verzögert nur den Frieden, der bereits auf unsere Entscheidung wartet.
6 Kommentare
🙏🏻
10000Dank Dank aus der Ewigkeit
Die Heiligkeit segnet die ganze Welt.
Danke lieber Gottfried, für die Kraftvollen Worte.
Ursula
Danke. lieber Gottfried für dein Sein. 🙏
SO KRAFTVOLL HEUTE
Danke Dir lieber Bruder 🙏
Danke 💖💖💖