Kann der Heilige Geist auch bei finanziellen Sorgen helfen?
Wenn du finanzielle Sorgen hast, geht es nicht ums Geld selbst, sondern darum, wie du darüber denkst und was du darin glaubst zu verlieren.
Der Heilige Geist kümmert sich zuerst um deinen Geist. Er hilft dir zu erkennen, dass die Angst vor Mangel aus einem Gedanken kommt: Ich habe nicht genug. Und genau dieser Gedanke fühlt sich so real an, dass er Druck erzeugt. Doch im Kern bist du kein bedürftiger Körper, der etwas braucht, um vollständig zu sein. In dir ist bereits eine Ganzheit, die nichts vermissen kann. „Du bist so, wie Gott dich schuf.“ Das bedeutet nicht, dass deine äußeren Bedürfnisse ignoriert werden. Ganz im Gegenteil: Du darfst den Heiligen Geist ganz konkret in dein Leben einladen, auch in die kleinen Dinge. Du kannst ihn fragen, kannst dich führen lassen, ganz praktisch. Plötzlich bekommst du eine Inspiration, einen Gedanken, einen Impuls, eine unerwartete Lösung.
Dabei liegt der Unterschied darin, dass du nicht mehr aus Angst handelst, sondern aus Vertrauen. Die Dinge, die du brauchst, ordnen sich, ohne dass sie zum Mittelpunkt werden. Sie verlieren ihre Schwere. Letztendlich geht es darum, dass du den Versuch aufgibst, irgendetwas allein regeln zu müssen. Diesen inneren Druck, selbst verantwortlich zu sein, endlich aufgeben. Genau dort setzt die Korrektur an. Du darfst abgeben. Du musst das Leben nicht allein tragen.
Es gibt nur das Gefühl von Liebe oder Angst. Sobald du merkst, dass du in Sorge bist, kannst du innehalten und ehrlich sagen: Ich habe mich gerade für Angst entschieden. Und dann kannst du neu wählen. Einfach, indem du dich innerlich anders ausrichtest. Wenn Frieden und Freude (die in dir weilt) wieder einkehrt, verändert sich auch dein Blick auf die Welt. Dabei ordnet sich dann auch das, was vorher schwer erschien.
Wie der Kurs es immer wieder aufzeigt: Du wirst nicht versorgt, weil du etwas Besonderes leistest, sondern weil du dich erinnerst, dass du als das, was du bist, versorgt bist. Danke Gott, du hast mir alles gegeben!
2 Kommentare
Danke ❤️ GOTT du hast mir alles gegeben.
Danke für die wundervolle Erinnerung.
Ja, genau das ist es.
Der Druck alles allein schaffen zu müssen.
Und die Erlaubnis es abzugeben, ohne sich dabei bedürftig oder klein zu fühlen.
Ich stehe an einem Punkt im Leben, wo genau das die Aufgabe ist, wortwörtlich.
Ich wurde immer getragen vom Leben und wusste immer was zu tun ist.
Jetzt habe ich alles auf eine Karte gesetzt und muss aufhören mir die Geschichte zu erzählen, dass ich es jetzt allein schaffen muss.
Ich darf abgeben.
I surrender.
Von Herz zu Herz,
Sandrina