Antwort im Licht

Die falschen Gesetze, durch die wir uns selbst verurteilen

Wir leben nach inneren Regeln, die wir nie bewusst beschlossen haben. Regeln wie: Wenn ich etwas falsch mache, muss ich leiden. Wenn ich versage, verdiene ich Strafe. Wenn ich nicht genüge, wird es Konsequenzen geben.

Wir halten das für normal. Für gerecht.

Doch schau einmal ehrlich hin: Wer hat diese Gesetze gemacht? Ganz sicher nicht die Liebe. Liebe zählt keine Fehler auf und verteilt keinen Lohn in Form von Schmerz. Und doch glauben wir oft genau das. Wir bewirken einen Irrtum oder denken zumindest, wir hätten einen gemacht, und sofort verurteilen wir uns dafür. Wir akzeptieren Schuldgefühle, Angst oder Selbstbestrafung, als wären sie verdient.

Der Kurs nennt das Wahnsinn, weil wir einem System vertrauen, das uns klein hält und uns glauben lässt, wir müssten leiden, um „auszugleichen“. Vergebung bedeutet hier nicht, etwas schönzureden. Sie bedeutet, diese falschen inneren Gesetze (Schatten) zu hinterfragen. Fehler sind Irrtümer im Denken, keine Sünden, die Strafe verlangen. Und ein Irrtum braucht nur Korrektur, und keine Bestrafung.

4 Antworten

  1. Danke Gottfried für die Erinnerung. Besinne mich immer wieder. Die alten Gewohnheiten sind wie eine tiefe Furche. Ich bin so was von bereit alles dem heiligen Geist zu übergeben. Danke ❤️

  2. Danke🙏🙏🙏Das ist so hilfreich.
    Auch wenn es keine Zeit gibt, dauert die Umsetzung gefühlt so lange. Ich bin oft sehr ungeduldig und denke, es könnte mir doch endlich alles genommen werden.

  3. Ja, da sehe ich auch so. Das ganze Erziehungssystem läuft nach dem Schema ab. Ich habe deswegen meine drei Söhne, die jetzt schon erwachsen sind, so begleitet, dass Sie sich bei einem Fehltritte nicht vor Strafe fürchten mussten.Ich habe noch das Bestrafung System mit der Rute kennen gelernt. Es wird wirklich Zeit, dass wir dieses Denken heilen, indem wir umdenken. Danke für die Unterstützung der hier geschriebenen Worte.

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