Anpassung war gestern
Die Entscheidung, die wir für das Leben treffen, ist eine Entscheidung von Moment zu Moment. Gestern zum Beispiel überkam mich ein Gefühl des Unbehagens und der Trennung. Diese Gefühle spiegeln die Trennung von der Liebe wider. Sie sind eine Form des Todes, die die Freude in mir tötet, die mein natürlicher Zustand ist. Jede Verstimmung, an der wir festhalten, bindet uns an den Gedanken des Todes. Doch in jedem Augenblick können wir uns neu entscheiden. Wir können diese Gefühle, an denen wir festhalten, hinterfragen, indem wir die Gedanken und Überzeugungen betrachten, die sie verdecken.
Wem geben wir die Schuld dafür, wie wir uns fühlen? Was glauben wir, gewinnen zu können, wenn wir mit unserer Sicht auf die Situation oder auf uns selbst Recht haben? Wir können dann noch einen Schritt weitergehen und unser tiefstes Verlangen betrachten. Sehne ich mich nach Trennung oder danach, die Freude und den Frieden in mir zu spüren? Was ist wahr? Ich kann mich dafür entscheiden, um Hilfe zu bitten, um diese Gefühle loszulassen, damit sich mir die Liebe, die ich bin, offenbart. Sich Gefühlen der Bedrängnis hinzugeben, bedeutet, sich immer wieder dafür zu entscheiden, sich dem Ego anzupassen.
2 Kommentare
Lieber Gottfried, vielen Dank dafür, dass du diese Situation klar, friedvoll und urteilsfrei in deinem heutigen Satsang darstellst.
Das finde ich, ist sehr hilfreich.
Einfach einfach einfach nur Danke
Er fuellt
Er gibt
Er loest
Er freut
Er frohlocked