Tageslektion 305

Die Wahrheit

Die Wahrheit ist: Wenn wir keinen Frieden haben, dann nur, weil wir keinen Frieden wollen. Das erste Hindernis für den Frieden ist unser Wunsch, ihn loszuwerden – was erschreckend ist! Doch du kannst leicht erkennen, wie wahr das ist. Wir lehnen den Frieden aktiv ab, wenn in unserem Leben etwas geschieht, das wir als unangenehm empfinden, sei es etwas, das wir als ernste Situation beurteilen, oder nur eine kleine Irritation. Wir geben unseren Frieden aus den unterschiedlichsten Gründen (verborgenen Gedanken) auf. Doch es gibt nichts, was den Frieden Gottes wirklich wegnehmen könnte. Unsere Behauptung, dass es tatsächlich Dinge gibt, die uns den Frieden rauben können, ist die Art und Weise, wie wir Gottes Gaben aktiv ablehnen.

Wir projizieren unsere eigene Weigerung, Gottes Frieden anzunehmen, indem wir jemanden oder eine Situation für unseren Mangel an Frieden verantwortlich machen. Wir bestehen darauf, dass wir keinen Frieden haben wegen etwas „da draußen“ – etwas, das uns scheinbar jemand angetan hat. Wir wünschen, die Schuld für unseren Mangel an Frieden irgendwo außerhalb unseres eigenen Geistes abzulegen. Die Rechtfertigung für unseren Zorn ist das, worauf wir laut Jesus achten müssen. Können wir akzeptieren, dass niemand außer uns selbst für unser Unglück verantwortlich ist? Dies erfordert, dass wir unsere Geschichte darüber, warum wir keinen Frieden haben, beiseitelegen und Verantwortung für unsere Entscheidung übernehmen, den Frieden nicht anzunehmen, der uns bereits gehört

5 Kommentare

  1. Für mich stellt es sich mittlerweile nicht mehr so dar, dass der „Grund für den Unfrieden nur außerhalb“ ist. Im Gegenteil, es ist für mich leicht zu erkennen, dass alles innerlich ist – auch wenn ich mich über Projektion immer wieder dagegen wehre. Dass es letztlich in mir ist, macht es aber „noch schwieriger“. Natürlich, ich erkenne in mir eine Form von Weigerung. Aber wogegen genau? Es erscheint ja in mir nicht dort der lichte Frieden und hier die böse Weigerung. Alles ist von Angst durchsetzt. Ich erlebe Angst vor … Ohnmacht, Tod, Identitatsverlust, dass es niemals gelingt, Scham, Schuld, … Gott (ich weiß gar nicht, was das ist). Natürlich heißt das, ich lasse nicht los, will die Kontrolle behalten usw. Das ganze erlebe ich als unentrinnbar, wüsste gar nicht, was da zu tun wäre, was ich tun müsste. Es läuft einfach ab, wie seit unendlichen Zeiten. Mal religiöser, spiritueller, mal weltlicher. Eben das Rad des Lebens. Darin ist der KiW, sind KiW-Begriffe auch nur eine Requisite, eine Form. Damit könnte ich zum „religiösen Eiferer“ (des KiW) werden, zum KiW-Prediger. Aber das war wohl alles schon mal da. So geht die Sonne unter und sie geht auf, es gibt nichts Neues unter ihr.
    Natürlich, jeder Vorwurf ist sachlich berechtigt: ich bin zu träge, zu faul, zu arrogant, will wohl einfach nicht, leide nicht genug … Aber ebenso: entspanne ich doch mal, lasse ich geschehen, mische ich mich nicht immer ein …
    Und nun? 

    1. Lieber Claudio,
      Ist dein nicht mehr Einmischen, entspannen und geschehen lassen, nicht die beste Voraussetzung, um zu erwachen?
      Dann gibst du doch den Widerstand auf.
      Sei gesegnet 🙏

  2. Amen, so sei es danke Gott ich Will deinen Willen fuer mich immer jetzt annehmen
    Danke fuer die Gaben des Goettlichen Frieden
    Wie Fuehlt es sich an jetzt Deinen Goettlichen Frieden zu fuehlen danke

    Ein GEIST
    Ein stiller Geist ist keine kleine Gabe und sehr sehr lebendig danke

    Heute und jetzt will ich deine ewige Liebe fuer mich und meine Brueder annehmen danke Himmel ohne Gegenteil

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