Tageslektion 301

Transzendiere den Parasiten

Die Lektion 93 erinnert uns daran, dass wir ein schrecklich negatives Selbstbild in unserem Geist hegen. Es ist tief verborgen und liegt weit unter der Oberfläche, doch wir sind überzeugt, dass es wahr ist. Jede Erfahrung, die wir machen, entspringt dem unbewussten Schmerz, der im Geist festgehalten wird. Wir versuchen, ihn mit „Freundlichkeit“ zu überdecken und mit einem lebenslangen Streben nach Liebe, Geborgenheit, Vergnügen und Sicherheit, das uns stets entgleitet.

Wir wollen die Dunkelheit in uns nicht sehen, doch die Dunkelheit ist nicht die Wahrheit. Es ist das Ego, das uns sagt, wir sollen nicht dorthin schauen, denn unter all dem liegt Liebe. Das ist es, was wir sind. Das Ego will nicht, dass wir dies entdecken, denn das wäre sein Untergang. Wie ein Parasit auf unserem heiligen Geist ist es der Teil des Geistes, mit dem wir uns identifiziert haben. Doch wenn wir lernen, Beobachter unserer Gedanken zu werden, anstatt uns mit ihnen zu identifizieren, distanzieren wir uns von dieser falschen Identität. Dann werden wir die Kraft Christi bewirken, sodass der Parasit, der nur niederfrequente Wahrnehmung hervorrief, seine Dominanz verliert.

3 Kommentare

  1. Das hast du schön formuliert liebe Andrea, möchte mich deinen Worten gerne anschließen.

    Flüchte mich in den letzten Tagen ziemlich oft in bedeutungslose Äußerlichkeiten. Der heutige Podcast macht mir deutlich, dass ich denke an einer Schwelle zu stehen und nicht bereit bin weiterzugehen. HG nimm du das. Ich gebe mich diesem Gefühl jetzt einfach mal hin in dem Bewusstsein von Dankbarkeit dass mir das jetzt überhaupt auffällt und ich es somit abgeben kann. Es wird gerade ruhiger in mir.

    Danke von Herzen lieber Gottfried für deinen Mut das Unfassbare, wie es Andrea so schön formuliert hat, in Worte zu fassen.
    Danke allen hier in diesem wundervollen Raum für eure immer sehr sehr hilfreichen Beiträge und das gemeinsame Lernen

  2. Einfach, still und leise, klar und ruhig,

    Puff drara weg ist der Lärm

    Danke und Amen gerne nehme ich an und Dreh nimmer um
    Zeigt mir alle eure reine Seele so das ich die meine mit Freude annehme.

    Lasst mich immer jetzt eure reine Seele im Geiste fuehlen so dass ich die meinige fuehle
    Amen
    JA ICH Will die Hochzeit mit meinem wahren SELBST immer jetzt annehmen

  3. Danke dafür, dass die Wahrheit, „das Unfassbare“ heute so klar formuliert wurde. „Hilf DU mir, alle Begrenzungen loszulassen und das Licht der Heilung in allem zu erkennen.“ .. und GOTT wird alle Tränen abwischen…

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