Tageslektion 283

Es gibt keine Zufälle

Diejenigen, die auf unserem Weg auftauchen, sind genau deshalb hier, um uns bei der Heilung des Geistes zu helfen. Unsere Brüder sind unsere Erlöser, weil jede Begegnung offenlegt, was wir noch im eigenen Geist verbergen. In ihnen begegnen uns unsere Urteile, unsere Schuld und unsere Angst. Geben wir diese dem Heiligen Geist, erkennen wir hinter unseren Bildern die gemeinsame Unschuld. So führt uns jeder Bruder zurück zu dem einen Selbst, das wir miteinander teilen. Solange wir an unseren selbst geschaffenen Identitäten festhalten, wissen wir nicht, wer wir sind. Wir wissen nicht, wohin wir gehen, sind von Angst erfüllt und fühlen uns verloren und allein.

Wir sehen jeden als von uns getrennt und anders an, und fühlen uns durch ihre Angriffe als Opfer und verspüren das Bedürfnis, uns zu verteidigen. Durch Vergebung erkennen wir, dass wir alle dasselbe Bedürfnis nach Wahrheit teilen. Unsere Gleichheit spiegelt die Einheit wider, die wir teilen. Jeder Angriff ist lediglich ein Ruf nach Liebe und ein Ruf nach Heilung. Die Welt ist ein Spiegel all dessen, was in unserem Geist vor sich geht und was wir projiziert haben. „Wer würde Botschaften des Hasses und des Angriffs senden, wenn er nur verstehen würde, dass er sie an sich selbst sendet?“ (EKIW)

3 Kommentare

  1. Liebe Sandrina
    Ich dachte du schreibst meine Geschichte……. Sei getrost, ich lebe und bin voller Licht. Die Kinder erwachsen, der Körper geheilt. 💜 Love💜 ich lebe in Fülle

  2. Ich musste schmunzeln bei dem Satz „Der heilige Geist macht keinen Unterschied zwischen einem Schnupfen und Krebs.“. In meiner Welt gibt es diesen Unterschied schon lange nicht mehr.

    Ich möchte etwas mit dir teilen, was ich nicht jedem erzählen kann, ohne in ihm Panik auszulösen…
    Aber nicht als Empfehlung es mir gleich zu tun.
    Denn das geht nur gut aus, wenn du tief in dir drin Gewissheit hast.

    Seit 9 Wochen blutet mein Körper, mit wenigen Tagen Pause zwischendurch.
    So stark, dass mein Partner immer wieder sagt: Es ist ein Wunder, dass du überhaupt noch stehst.

    Mir geht es erstaunlich gut dabei.
    Und die Ruhephasen, die mein Körper dadurch ab und zu beansprucht, hätte ich mir sonst nie gegönnt.
    Denn die letzten zwei Jahre habe ich alles gegeben, um allein mit zwei Kindern und einem großen Haus klarzukommen.

    Das Außen möchte gerade an mir ziehen…
    Offene Rechnungen, eine laufende Scheidung, drohende Mietkündigung.

    Ich habe vor zwei Jahren alles auf eine Karte gesetzt, um mein Herzensprojekt zu beleben.
    Und jetzt prüft das Leben: Meinst du das ernst, oder wählst du doch lieber etwas sicheres?

    Ich wähle sehr bewusst, wem ich das erzähle.
    Denn die meisten würde mich ins Krankenhaus oder mindestens zum Frauenarzt schicken.
    Ganz zu schweigen von den vielen gutgemeinten Ratschlägen, mir doch endlich eine richtige Arbeit zu suchen.

    Dabei geht es mir garnicht um wenig oder viel Arbeit.
    Mein Wirken hat nie Feierabend, warum auch…es ist mein Lebensprojekt und läuft sowieso immer mit.

    Ich beobachte. Es ist keine Verdrängung, sondern wirklich ein Beobachten und Ehren.
    Mein Körper tut nichts gegen mich und es wird für mich ein Sinn haben.

    Ich sehe die Geschenke dabei und übe mich darin nicht wissen zu müssen, was kommt und wie es kommt.

    Es gibt keine Zufälle 🥰🙏

    Ich lebe „nur“ noch wie ein Vogel, von Tag zu Tag.

    Er tut was zu tun ist, ohne Angst nicht genug getan zu haben.
    Er sucht nicht die Berechtigung am Leben zu sein. Er lebt.

    Alles Liebe!
    Sandrina

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