Tageslektion 248

Wir leiden, weil unser Vergnügen endlich ist

Wir alle sehnen uns nach Glück, Frieden und Liebe. Dieser Wunsch hat uns immer weitersuchen lassen, doch wir haben dort gesucht, wo kein Frieden zu finden ist. Wir haben außerhalb von uns selbst in den Dingen dieser Welt gesucht. Wir hatten gehofft, es in unseren besonderen Beziehungen, einem neuen Job, einem neuen Haus, Ansehen und Macht in der Welt oder in unseren Errungenschaften zu finden. Das lässt uns durchgehend fragen: „Was kommt als Nächstes?“ Das Erreichen dessen, was wir in der Welt zu wollen glauben, verschafft uns vorübergehende Freude und Momente der Zufriedenheit, doch letztendlich führt all das zu Leid.

Wir leiden, weil Vergnügen nicht von Dauer sein kann, und am Ende jagen wir immer mehr und immer größere Vergnügungen nach, bis wir erkennen, welchen Preis wir dafür zahlen. Das Streben nach Vergnügen ist das, wozu das Ego uns endlos antreiben möchte, um uns in dieser Illusion gefangen zu halten. Wir suchen Dinge außerhalb von uns selbst, um uns vollständig zu fühlen. Weil wir glauben, dass uns etwas fehlt, versuchen wir, das Gefühl des Mangels, das wir empfinden, mit allem Möglichen zu füllen.

5 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben,

    Vor 25 Jahren war ich mit meiner fünfjährigen Tochter alleinerziehend und hatte drei, manchmal auch vier Jobs.
    Ganz oft habe ich mir vorgestellt, wie Jesus uns in seinen Armen hält (Ich kannte damals den Kurs nicht) und fühlte mich gehalten und sicher.
    Über die Jahre erfuhren wir viel Hilfe, wofür ich damals wie heute sehr dankbar bin!!!
    Einige Beispiele:
    Morgens beim Frühstück war die Marmelade alle und als ich die Wohnungstür öffnete, war ein Glas Marmelade auf der Fußmatte 🙂 oder eines Samstag morgens ging ich vor dem Frühstück runter in den Waschraum im Keller, um Wäsche zu waschen und traf unseren türkischen Nachbarn im Treppenhaus, der gerade vom Bäcker kam, mit einer großen Tüte voller Brötchen, und bot mir welche an 🙂 oder
    eines schönen Freitag morgens ging ich in die Felder joggen. Ich hatte 10 Euro übrig für das Wochende und überlegte was ich davon zu essen kaufen könnte, dass es für die zwei Tage reicht. Als ich so joggte überkam mich plötzlich eine unermessliche Freude, ich blieb stehen hob meine Hände nach oben und dankte Gott ganz laut für Alles. Als ich freudvoll zuhause angekommen bin klingelte das Telefon, es war mein Bruder, der mir mitteilte, er habe mir 16.000,00 Euro überwiesen :).
    Über die Jahre erfuhren wir immer wieder göttliche Unterstützung auf verschiedenen Ebenen.
    DANKE VATER

    1. So wundervoll deine Geschichte. Danke fürs Teilen. Diese Art von Wunder kenne ich auch…diese geschehen, wenn ich nicht versuche zu wissen, wie die Lösung aussieht, sondern ich mich dem hingebe und im Vertrauen bin. Immer mit der Wahl: Angst oder Liebe?

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