Tageslektion 222

Was wir für das Leben halten, ist nicht das, was es ist

Die Wahrheit ist, dass das, was wir für das Leben halten, ein Traum ist und wir mythische Wesen oder Figuren in diesem Traum sind. Nichts davon ist real. Es gibt kein anderes Leben als das Leben in Gott. Ich verhalte mich so, als wäre ich in einem Körper gefangen und von anderen getrennt, versuche, meinen Weg in der Welt zu finden, versuche, in dem, was ich tue, erfolgreich zu sein, und gebe mein Bestes, um glücklich zu sein.

Wir versuchen, den Menschen um uns herum so gut zu begegnen, wie wir es können, und geben unser Bestes, um unseren Weg zurück zu Gott zu finden. Doch die Unermesslichkeit lässt sich nur erfahren, wenn wir alles aufgeben, was wir zu denken und zu wissen glauben. Dies erfordert eine starke Motivation und den Wunsch nach der Wahrheit. Wo steht mein Wunsch, die Heiligkeit zu erkennen, die ich bin, auf meiner Liste dessen, was ich mir wünsche? Auf welcher Stufe des Gebets befinde ich mich? Das ist wichtig, denn was wir jetzt haben, ist das, was wir wollen. Wenn wir erkennen, dass wir nicht das wollen, was wir gerade erleben, können wir uns unserer wahren Sehnsucht nach der Wahrheit bewusst werden und aufrichtig um Hilfe bitten.

9 Kommentare

  1. Lieber Gottfried, vielen Dank für die Gebetsleiter.
    Bittgebete kann ich nicht mehr aussprechen.
    Danke auch immer wieder für Deine persönlichen Worte, ich hab Jahrzente gebraucht bis ich endlich annehmen konnte, dass mein Mann so wie er ist genau richtig ist,sonst hätte ich mich nicht weiter entwickeln können. Jetzt leben wir schon 54 Jahre zusammen und in Fireden. Meinen Austausch hole ich mir woanders. Liebe Grüße Christiane

    1. Ohhh danke liebe Christiane für den Satz….
      “ dass mein Mann ist wie er ist, genau richtig ist,sonst hätte ich mich nicht weiter entwickeln können. “
      Du ahnst nicht, wie sehr du mir damit geholfen hast. Und ebenso die Anmerkung“meinen Austausch hole ich mir woanders „…das macht mir gerade klar, welche Erwartungen ich an meinen Mann habe….dass er sich mit mir über bestimmte Dinge austauscht…so ist er eben nicht…und er muss es nicht.
      Sei gesegnet, du Liebe♥️
      Herzensgrüße
      Barbara

  2. In mir kommt gerade etwas in Erinnerung, was ich gerne mit euch teilen möchte:
    Vor vielen Jahren war ich auf einer Familienaufstellung, bei der mir vorgeworfen wurde. Ich würde glauben, Gott zu sein. Ich erntete hämische Blicke und Bemerkungen. Damals schämte ich mich sehr. Heute genieße ich diese Erinnerung, die sagt, dass ich damals schon wusste eins in Gott zu sein. Danke! Auch möchte ich dir Gott-fried an dieser Stelle für deine Entwicklung, die deutlich erkennbar ist, danken, die auch zu meiner geistigen Entwicklung beigetragen hat. Danke Gott, du hast mir alles gegeben, es ist genug! Ich bin immer vollständig!

  3. Hl. Geist heile du die tiefe Angst in Anita vom scheinbaren Verlust, also der scheinbaren Trennung, geliebter Menschen. „Lass Anita nicht das Licht der Welt verschleiern.“🙏🏼💞

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