Ich habe eine Aufgabe, die Gott mir anvertraut hat
Jesus erinnert uns ständig daran, dass die Welt des Egos der Albtraum ist, während die Welt, die wir mit dem Heiligen Geist sehen, der glückliche Traum ist, der unserer Erfahrung des Himmels vorausgeht. Das Mittel, durch das wir den glücklichen Traum erleben können, ist die Vergebung. Vergebung bedeutet weit mehr, als einem Menschen seinen Groll nicht mehr nachzutragen. Vergebung beginnt dort, wo wir bereit werden, alles loszulassen, was wir über uns selbst, über Gott und über die Welt zu wissen glauben. Wir legen unsere Geschichten nieder, unsere Urteile, unsere Überzeugungen und die Bilder, die wir von uns und anderen gemacht haben. Wir lassen Scham und Schuld los, die Last der Vergangenheit und den ständigen Versuch, alles in richtig oder falsch, gut oder schlecht einzuteilen. Je mehr wir diese alten Gedanken dem Heiligen Geist übergeben, desto deutlicher wird sichtbar, was die ganze Zeit schon da war: der Frieden Gottes und unser wahres Selbst.
Es ist ein Prozess, der unseren Übergang von der Welt der Ego-Wahrnehmung in die Welt des glücklichen Traums erleichtert. Unsere Sichtweisen auf die Welt werden durch das ersetzt, was der Heilige Geist uns sehen lassen möchte. Wir tun dies, indem wir keinen Gedanken vor dem Licht der Heilung verbergen. Jesus bittet uns, nichts zu verbergen, denn nur wenn wir unsere Gedanken zur Wahrheit bringen, können sie geheilt werden. Die Energie, die wir darauf verwenden, uns gegen die Wahrheit darüber, wer wir sind, zu verteidigen, ist enorm. Wie bereit bist du, diese unverzeihlichen Gedanken loszulassen? Solange wir rechtfertigen, warum wir so empfinden, wie wir es tun, halten wir an unseren Sichtweisen fest und nutzen sie, um unsere Gefühle und unsere Angriffe auf andere zu entschuldigen. Der einzige Weg, sie loszulassen, ist die Bereitschaft; nichts mehr, aber auch nichts weniger.
6 Kommentare
Danke, danke, danke 💗. Für mich wird es immer offensichtlicher, was es heißt, sich zu öffnen, weil ich mich immer öfter u.a daran erinnere „der Frieden Gottes ist vollbracht“. Vor einiger Zeit dachte ich mir noch insgeheim „Ich vergebe doch immer und immer wieder und doch bleibt alles so wie es ist, auch meine Lehrnhilfe“. 🙏 Danke
.. Herr Otto hat die Konzept wohl schon 1977 gekannt….
Schwamm drüber …:-)
https://www.youtube.com/watch?v=mtGXaAvOLWI&list=RDmtGXaAvOLWI&start_radio=1
Danke ❤️ Gottfried für das Beispiel mit der Tafel. Werde es anwenden. Wieder eine Erinnerung um im Frieden zu sein
Das merke ich immer wieder: ich brauche Gott nicht zu helfen, mich zu finden (Lektion 189), „Lass Ihn nur zu dir kommen“. Und neulich, als ich mich fürchterlich angestrengt habe (schön, das ich es dann auch bemerkt habe!), Gott zu helfen, was total fehlgeschlagen ist und ich dann aufgab…kam Gott mit seinem ausgedehnten Frieden zu mir! Ich übe mich darin, das Steuer los zu lassen und einfach Ihm die Führung zu geben, auch das entspannt zu bleiben, wenn ich meine, Er fährt in die falsche Richtung….spannend! Danke lieber Gottfried und auch dir liebe Silke, der ich deine Meditation des Strömens gestern genießen durfte…es war wundervoll!
Danke für dein Lehren mit der Tafel, die wir selbst beschrieben haben.
Das Motto der Vergebung lautet ab sofort:
Schwamm drüber. ✨🌟🌻
Bin bereit danke Amen