Tageslektion 186

Gott gibt uns einen Sinn.

Unser Leben soll nicht nur eine Liste wechselnder oder spielerischer Aktivitäten sein, die die Welt schätzt. Wir sind zu einem sinngeleiteten Leben berufen. Im Gegensatz zu unseren eigenen wechselnden Aufgaben ist das, was Er uns zuweist, klar und völlig eindeutig. Jesus versichert uns, dass wir die uns gegebene Aufgabe erfüllen können. Uns wird buchstäblich ein Gebot gegeben: „Tu, was Gottes Stimme dir aufträgt. Und wenn sie etwas von dir verlangt, das unmöglich erscheint, dann denke daran, wer es ist, der es verlangt, und wer es ablehnen würde.“ L. 186 Wem vertraust du mehr? Gottes Stimme oder dem Bild, das du von dir gemacht hast? Was kann dieses Selbstbild wirklich wissen? Es ist widersprüchlich, wechselhaft und voller Unsicherheit. Wie sollte etwas, das auf Illusion beruht, dich sicher führen können?

Wir haben versucht, die Macht an uns zu reißen und zu behaupten, wir seien Gott, indem wir das manifestieren, was wir zu wollen glauben, aber kann dieses Bild überhaupt etwas manifestieren, wenn es aus diesem verwirrten, unsicheren Zustand heraus entsteht? Weiß es, was ihm Glück bringen wird? Wäre es nicht besser, uns dieser Lektion zuzuwenden, und bereitwillig zuzugeben, dass wir nicht wissen, was in unserem besten Interesse ist, und uns zu erlauben, dem Einen zu vertrauen, der es weiß? Er möchte uns unsere Aufgabe anbieten, und Er hat die Mittel bereitgestellt, um sie zu erfüllen, wobei Er uns versichert, dass wir nicht scheitern können.

3 Kommentare

  1. Lieber Gottfried, heute, nach dem Anhören deines Podcastes, war ich etwas irritiert.
    Du hast von SCHWESTERNSCHAFT gesprochen und danach habe ich überlegt, ob es jetzt bald auch GOTTES TOCHTER und MUTTER GOTT heißen soll.
    Ich war immer so froh, dass der Kurs einfach nur klare Vorgaben gibt, ich mich danach richten kann und der illusionäre Zeitgeist keinen Einfluss darauf hat.
    Kannst du es mir bitte erklären, damit ich es besser für mich einordnen kann?
    Herzlichen Dank🙏und liebe Grüße von Ursula

    1. Mir ging es dabei überhaupt nicht um den Zeitgeist oder darum, den Kurs sprachlich umzuschreiben. Ich wollte lediglich starre Gedankenstrukturen ein wenig aufbrechen. Die Wahrheit liegt weder im Wort „Bruderschaft“ noch im Wort „Schwesternschaft“, sondern in der Erfahrung der Einheit. Der Kurs spricht unsere Wirklichkeit an, nicht unsere Geschlechter. Wenn uns eine andere Formulierung kurz aus gewohnten Denkmustern herausholt und wieder auf den Inhalt verweist, dann hat sie ihren Zweck erfüllt.

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