Tageslektion 184

Wir sind gleich

Wir entfliehen der Welt nicht, sondern leben in ihr wie andere auch, behalten dabei jedoch eine andere Geisteshaltung bei. Wir müssen weder unsere Arbeit aufgeben noch unsere Familien verlassen. Wir müssen nicht in Ashrams gehen, auch wenn es durchaus zu Veränderungen in unserem Lebensstil und unseren Lebensumständen kommen kann. Ganz gleich, wo wir uns befinden: „Es gibt eine Art, in der Welt zu leben, die nicht von hier ist, obwohl es so scheint.“

Jesus sagt, dass diejenigen, die uns ähnlich sind, uns erkennen werden. Während wir in der Welt unseren Aufgaben nachgehen und mit den Symbolen dieser Welt arbeiten, besteht unser Ziel darin, durch unsere Beziehungen zu allem und jedem in der Welt aus diesem Traum zu erwachen. Nun sind wir bereit, alles aus einer neuen Perspektive zu betrachten und neue Horizonte zu ergründen. Wir nehmen nicht länger die Perspektive der Welt ein, sondern sehen stattdessen alles in einem neuen Licht. Es ist die Erkenntnis, dass wir alle gleich sind. Wir haben dasselbe Ego mit denselben Eigenschaften und dasselbe Christus-Selbst.

6 Kommentare

  1. Ich hatte das Gefühl, für einen Augenblick in einer anderen Welt zu sein. Es war unendlicher Frieden.

    Danke Gottfried für dein Wirken.
    Ich fühle immer mehr, das es etwas anderes gibt, als diese Welt.
    Alles Liebe
    Ursula

  2. Frage:
    Ist dies so zu verstehen?
    Der Eine Sohn verlor sich in einem Gedanken der Fragmentierung und trennte sich scheinbar in Milliarden von Menschen auf. Der Eine Sohn, wohnt nun aufgespalten in all diesen Körpern und IHM ist nicht mehr bewusst, dass dies nur ein Traum ist. IHM scheint die Welt Real zu sein, also wahr zu sein. Vergessen die Einheit, vergessen die Verbindung in die Schöpfung?

    1. Der eine Sohn Gottes scheint sich in einem Traum der Trennung in Milliarden von Individuen aufgespalten zu haben. Er identifiziert sich mit Körpern und Persönlichkeiten und hält die Welt für wirklich. Dadurch scheint er seine Einheit mit Gott und seiner ganzen Schöpfung vergessen zu haben. Doch in Wahrheit ist die Einheit niemals verloren gegangen. Das Erwachen besteht darin, sich daran zu erinnern, dass die Trennung nie wirklich geschehen ist.

      1. Wie kam es dazu dass der Sohn Gottes solche Gedanken der Trennung hatte?
        wenn er doch eins ist mit Gott und dann eigentlich keine Sehnsucht nach irgendwas haben bräuchte?
        Diese Frage beschäftigt mich schon seit längerem….
        Liebe Grüße Ilona 😊

        1. Der Sohn wollte die Dunkelheit erfahren, um sein Licht sehen zu können. Damit es echt wirkte, vergaß er seine Herkunft , fühlte sich aber unbewusst schuldig und wagte es nicht, sich dem Vater zu nähern, der geduldig auf ihn wartet.

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